Sibylla

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== Sibylla nach der Griechenland-Ägypten-Serie ==
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Nach der Gründung des Orakels, so vermutet Brabax viele Jahre später, zog Sibylla mit einigen Anhängern weiter in Richtung Osten auf der Suche nach dem Ursprung der Sonne. Sie ließ im späteren Japan eine zweite Stadt namens Achetaton erbauen und begründete damit den japanischen Sonnenkult. Im Verlauf vieler Jahrhunderte wurde so aus Sibylla die mythischen Königin [[Amaterasu]]. ([[Zweite Japan-Serie]])  
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Nach der Gründung des Orakels, so vermutet Brabax viele Jahre später, zog Sibylla mit einigen Anhängern weiter in Richtung Osten auf der Suche nach dem Ursprung der Sonne. Sie ließ im späteren [[Japan]] eine zweite Stadt namens Achetaton erbauen und begründete damit den japanischen Sonnenkult. Im Verlauf vieler Jahrhunderte wurde so aus Sibylla die mythischen Königin [[Amaterasu]]. ([[Zweite Japan-Serie]])  
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'''Sprechender Name''': Klassischerweise nennt man Frauen, die Visionen haben oder wahrsagerische Fähigkeiten besitzen, ''Sibyllen''.
'''Sprechender Name''': Klassischerweise nennt man Frauen, die Visionen haben oder wahrsagerische Fähigkeiten besitzen, ''Sibyllen''.
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== Sibylla tritt in folgenden Mosaikheften auf ==
== Sibylla tritt in folgenden Mosaikheften auf ==

Version vom 17:17, 2. Mär. 2006

Sibylla

Sibylla ist eine Figur der Griechenland-Ägypten-Serie. Zum Ende der Abenteuer in Griechenland stößt sie zu den Abrafaxen und wird bis zum Ende der Serie ihre Hauptbegleiterin.

Inhaltsverzeichnis

Sibylla in Griechenland

Sibylla ist eine Pythia, eine Priesterin des Orakels von Delphi. Auf einer Erdspalte sitzend, empfängt sie durch aufsteigende Dämpfe Visionen und Weissagungen des Gottes Apoll. Doch auch ohne diese Dämpfe hat sie seherische Fähigkeiten. Die Abrafaxe begegnen ihr, als sie voller Empörung den Priester Skrotonos der Fälschung ihrer Orakelsprüche anklagt. Gemeinsam mit den Abrafaxen wird sie nach Olympia geschickt, um den inzwischen geflohenen Skrotonos von seinen finsteren Plänen abzuhalten, die Griechen in einen Bürgerkrieg zu stürzen und dabei die Macht über Griechenland zu übernehmen. Auf dem Weg dorthin, zeigt sich der außergewöhnlich Mut Sibyllas, als sie es mit einer Schar von Haien aufnimmt, um Brabax das Leben zu retten. In Olympia ist es ihrem Scharfsinn zu verdanken, dass die Spartaner und die Athener nicht aufeinander losgehen. Durch eine List gerät sie in die Fänge von Kaperes und seinen phönizischen Freibeutern, die dafür Skrotonos und Phisimachos eine Überfahrt nach Ägypten versprechen. Doch sie haben nicht mit Brabax gerechnet, der sich an Bord schleicht und sich ihnen entgegen stellt. Als die Piraten auf der Insel Kreta einen Zwischenstop machen, können Brabax und Sibylla fliehen. Dabei stürzen sie in das legendäre Labyrinth des Minotauros, aus dem sie aber von Abrax, Choleron und seinen Brüdern gerettet werden können. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Ägypten, denn nun ist Califax in der Gewalt der Phönizier. Diese wollen ihn, sowie Skrotonos und Phisimachos dem grausamen Gaufürsten Thutserwe zum Geschenk machen. Der Rettungsversuch misslingt. Nun sollen Sibylla und die Abrafaxe dem Krokodilgott Sobek geopfert werden, doch Sibylla gelingt es, das gefräßige Krokodil mit einer Flöte zu bändigen. Sie flieht mit ihren Freunden in die Wüste zur großen Pyramide von Gizeh. Auch Skrotonos und Phisimachos tauchen dort auf, um das Geheimnis dieses Bauwerkes an sich zu bringen. Als sie sich im Innern der Pyramide befinden, wird ein geheimnisvoller Mechanismus ausgelöst, der sie weit in die Vergangenheit versetzt.

Sibylla am Hofe der Königin

Sibylla im alten Ägypten

Sie alle befinden sich nun in der Zeit des großen Pharao Echnaton, der jedoch gerade verstorben ist. Sein Tod stürzt das Land in politische Machtkämpfe zwischen den von Echnaton eingesetzten Aton-Priestern und den entmachteten Amun-Priestern. Während sich Skrotonos an die Spitze der machthungrigen Amun-Priester intrigiert, lernen die Abrafaxe und Sibylla den jungen Aton-Anhänger Jadu kennen. Zwischen Sibylla und ihm entwickelt sich sehr schnell eine tiefe Vertrautheit, sie und die Abrafaxe begleiten ihn in die Hauptstadt Achetaton, wo er der Königin Nofretete seine Dienste anbieten will. In einem kleinen Dorf treffen sie wieder auf Skrotonos, der es schafft, die Dorfbewohner gegen die Abrafaxe aufzuhetzen und Sibylla in seine Gewalt zu bringen. Er schafft sie in die Amun-Tempelanlage von Karnak, um sie dort zu opfern und damit alle Amun-Priester auf seine Seite zu bekommen. Jadu und die Abrafaxe können Sibylla mit Hilfe eines selbstgebauten Heißluftballons befreien, allerdings stürzen Jadu, Sibylla und Abrax ab und machen sich getrennt von den anderen auf den Weg nach Achetaton. Dort angekommen, verschlägt es Sibylla und Jadu bei einer Prozession in die Sänfte der Königin. Sibylla kann die Königin vor einem Giftanschlag retten und wird daraufhin deren engste Beraterin. Jadu geht derweil in ein Kloster, um ein Aton-Priester zu werden. Während Abrax im ägyptischen Militär Karriere macht, kommen auch Brabax und Califax über Umwege an den Hof von Achetaton. Als der finstere Skrotonos endgültig die Königin stürzt und sich selbst zum gottgleichen Pharao macht, gerät Sibylla wieder in seine Gewalt. Nun will er sie zu seiner Königin machen, sie jedoch will lieber sterben und stürzt sich in den Nil. Dort kann sie in letzter Sekunde von ihrem geliebten Jadu gerettet werden und ihm mitteilen, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Als die Schreckensherrschaft des Skrotonos beendet werden kann, soll eine neue Ordnung im Land hergestellt werden. Diese beendet die Alleinherrschaft des Gottes Aton, woraufhin die Aton-Priester, gemeinsam mit Sibylla und den Abrafaxen das Land verlassen, um ihren Glauben in der Welt zu verbreiten. Auf dem Weg nach Griechenland stranden sie auf der Insel Thera. Da Sibylla um die Zukunft dieser Insel weiß, versucht sie die Bewohner vor dem Untergang der Insel zu warnen. Als tatsächlich ein Vulkanausbruch die Insel zerstört, folgen die Bewohner Sibylla und den Aton-Priestern, um auf dem Festland die Stadt Delphi und mit ihr das Orakel von Delphi zu gründen.

Sibylla nach der Griechenland-Ägypten-Serie

Nach der Gründung des Orakels, so vermutet Brabax viele Jahre später, zog Sibylla mit einigen Anhängern weiter in Richtung Osten auf der Suche nach dem Ursprung der Sonne. Sie ließ im späteren Japan eine zweite Stadt namens Achetaton erbauen und begründete damit den japanischen Sonnenkult. Im Verlauf vieler Jahrhunderte wurde so aus Sibylla die mythischen Königin Amaterasu. (Zweite Japan-Serie)


Sprechender Name: Klassischerweise nennt man Frauen, die Visionen haben oder wahrsagerische Fähigkeiten besitzen, Sibyllen.


Sibylla tritt in folgenden Mosaikheften auf

                                        228, 229, 
230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 
240, 241, 242, 243,           246, 247, 
250, 251, 252, 253, 254, 
               343(in einer Rückblende)
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