Schwester Mechthild

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Die visionäre Mechthild

Schwester Mechthild ist Nonne im Kloster St. Marien und die leibliche Schwester der Mutter Oberin.

Inhaltsverzeichnis

Mechthild im Mosaik

Schwester Mechthild wird regelmäßig von Visionen und Erscheinungen heimgesucht, so auch an einem Oktobertag, an dem seltsame Dinge vor sich gehen: am Himmel erscheinen blaue Lichter und die Fische im nahegelegenen Teich springen unaufhörlich im Wasser. Tatsächlich erscheinen kurz darauf in Mechthilds Kammer die Abrafaxe. Da Mechthild gerade Besuch von der Mutter Oberin hatte, fällt diese erstmal in Ohnmacht, während Mechthild prophezeit, dass drei tapfere Ritter aus Jerusalem dem Kloster Heil bringen und solange sie anwesend wären, Milch und Honig fließen würden. Nach der anfänglichen Panik unter den Nonnen von St. Marien herrscht nach dieser Prophezeiung heillose Aufregung, da die Schwestern nun die drei Fremden in ihre Gewalt bringen wollen - Milch und Honig sind einfach zu reizvoll. Nach ihrer Prophezeiung fällt auch Mechthild erstmal vor Erschöpfung um. Die kleine Johanna bettet sie neben die Oberin und kümmert sich um die beiden Frauen.

Die reale Mechthild

Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei Schwester Mechthild um die 1248 ins Kloster St. Marien eingetretene Mystikerin Mechthild von Hackeborn. Wie im MOSAIK lebte diese mit ihrer leiblichen Schwester Gertrud bis zu ihrem Lebensende in St. Marien, wo ihre Visionen und Offenbarungen im "Buch der besonderen Gnade" (Liber specialis gratiae) aufgezeichnet wurden.

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Schwester Mechthild tritt in folgenden Mosaikheften auf

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