Prager Wachmänner

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*Bezeichnenderweise sprechen die Wachmänner einen [[Wien]]er Dialekt, statt z.B. Deutsch mit tschechischen  Akzent. Dieser Wiener Dialekt ist vermutlich der letzte Rest des dem Chefredakteur [[Hans Ehrhardt]] vorgelegten Plans für das Prag-Heft:<br>''Die mit der österreichischen Herrschaft unzufriedenen Prager Bürger wünschen sich wieder einen [[Golem]], der die vom Wiener Hof abhängigen Marionetten hinwegpustet.''<br>Desweiteren ist es historisch gesehen durchaus möglich, da Prag in der Zeit bis ca. 1860 eine überwiegend deutschsprechende Bevölkerungsmehrheit besaß.
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== Die Prager Wachmänner gehen ihrem kriminalistischen Dienst in folgendem Mosaikheft nach ==
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Aktuelle Version vom 10:32, 4. Okt. 2009

Tun nur ihre Pflicht - die Wachmänner

Die beiden Prager Wachmänner sind Figuren der Erfinder-Serie im Mosaik von Hannes Hegen. Sie treten in der kleinen Prag-Episode auf.

Nachdem die Ganoven Joseph und Poldi mit Hilfe des zuvor "organisierten" Golems das Juweliergeschäft des Goldschmieds Pokorny ausgeraubt hatten, gibt der Geschädigte der Kriminalpolizei zu Protokoll, das "Eisenmandl" habe ihn bestohlen. Zwei Wachmänner begeben sich daher direkt in die Schlosserwerkstatt der Gebr. Bošek, wo sie die Schöpfer des Dampfmenschen, Dig und Dag, am Frühstückstisch antreffen. Diese waren am Vortag noch mit ihrem Geschöpf durch Prag flaniert, so dass es keine Mühe bereitet, sie aufzufinden.

Die beiden Wachmänner hören sich zunächst in Ruhe die Aussage von Dig und Dag an. Da diese aber nicht sagen können, wo sich der Golem befindet, werden sie der Lüge bezichtigt und vorläufig festgenommen. Die Wachmänner bringen sie ins Prager Gefängnis.

Aus dieser misslichen Lage werden die Digedags bald durch Joseph und Poldi befreit, denen sie ihren Arrest ja zuvörderst verdanken. Beim nächsten Bruch der Halunken manipulieren die Schlossergesellen ihren Golem so, dass er die Einbrecher k.o. schlägt und per Dampfpfeife die Wachmänner herbeiruft. Diese erkennen nun die Unschuld der Digedags auch im Fall Pokorny an und begnadigen sie wegen "kriminalistischer Unterstützung der Wache". Den Golem nehmen sie aber mit und übereignen ihn dem Kriminalmuseum.

[Bearbeiten] Anmerkungen

  • Bezeichnenderweise sprechen die Wachmänner einen Wiener Dialekt, statt z.B. Deutsch mit tschechischen Akzent. Dieser Wiener Dialekt ist vermutlich der letzte Rest des dem Chefredakteur Hans Ehrhardt vorgelegten Plans für das Prag-Heft:
    Die mit der österreichischen Herrschaft unzufriedenen Prager Bürger wünschen sich wieder einen Golem, der die vom Wiener Hof abhängigen Marionetten hinwegpustet.
    Desweiteren ist es historisch gesehen durchaus möglich, da Prag in der Zeit bis ca. 1860 eine überwiegend deutschsprechende Bevölkerungsmehrheit besaß.

[Bearbeiten] Die Prager Wachmänner gehen ihrem kriminalistischen Dienst in folgendem Mosaikheft nach

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