Nucleon

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Der verwüstete Planet. Am Himmel ist die erkaltende Sonne des Nucleon zu sehen.

Der Nucleon ist ein Planet aus der Weltraum-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung des Planeten

Beim Nucleon handelt es sich um einen fiktiven Himmelskörper, der auf der Erde unbekannt ist. Der Nucleon besitzt keine normale Sonne, sondern einen erkaltenden Doppelstern, dessen Energie als glühendes Wasserstoffgas in den Weltraum verpufft. Wegen der zunehmenden Sonnenkälte haben sich von den Polen des Planeten her mächtige Eiskappen gebildet, so dass ein Leben nur noch in der Nähe des Äquators möglich ist.

Über die politischen Verhältnisse auf dem Neos ist wenig bekannt. Man erfährt, dass es wohl bis vor kurzem zwei Staaten gegeben hat, deren Regierungen miteinander verfeindet waren. Die Gesellschaftsordnung scheint, zumindest in einem der Staaten, kapitalistisch gewesen zu sein. Die Zivilisation auf dem ebenfalls fiktiven Neos stand mit dem Planeten in Kontakt und Bhur Yham war auch schon einmal dort gewesen. Nun ist der Kontakt allerdings abgebrochen und daher ist der Nucleon eines der Ziele auf der Mission des Raumschiffes RS-X1, neben der Erde. Die Besatzung von RS-X1 soll herausbekommen, was passiert ist.

Bekannte Örtlichkeiten

Es sind nur einige Örtlichkeiten aus der Hauptstadt des Nucleon bekannt. Dies sind:

Ereignisse im Mosaik

Als die Expedition den Planeten erreicht, stellen die Besucher sehr schnell fest, dass es auf dem Planeten kein Leben mehr gibt. Durch einen Atomkrieg hat sich die Bevölkerung gegenseitig ausgerottet. Anstatt in Fortschrittstechnologien zu investieren, damit man die aktuelle Eiszeit auf dem Planeten zurückdrängen kann, wurde, wie es exemplarisch in der Börse zu sehen ist, nur noch in Kriegstechnologie investiert.

In der Börse besuchen die Digedags, Sinus Tangentus und Bhur Yham das verwüstete Büro des Generaldirektors der Atom-AG, des einst mächtigsten Mannes auf dem Nucleon. Hier finden sie einen Hinweis auf den Kernphysiker Professor Ingstorn. Nachdem sie im Institut für Kernforschung weiterforschen, kommen sie dem Vermächtnis des Professors auf die Spur, der eine künstliche Sonne konstruiert hatte. Da die Politiker die Sonne als Waffe einsetzen wollten, hat er sie versteckt. Sinus Tangentus entschlüsselt den Geheimplan von Ingstorn, und man findet das Werk des Professors im Keller seines Hauses. Durch die Besatzung von RS-X1 wird sein Vermächtnis nun posthum erfüllt und die Sonne in eine Umlaufbahn gebracht. Innerhalb mehrerer Jahre soll das Eis nun zurückgedrängt werden. Als "Bevölkerung" werden allerlei Tiere neu auf dem Planeten angesiedelt.

Name des Planeten

Der sprechende Name des Planeten leitet sich vom Wort Nucleus ab (Atomkern) und soll wohl bereits auf die verheerende Rolle der Atomkraft für das Schicksal des Planeten hinweisen.

Vorlagen

Wie an anderen Stellen der Weltraumserie sind auch für die Darstellung des Nucleon Vorlagen aus bekannten populärwissenschaftlichen Werken verarbeitet worden. Während die originelle nucleonische Sonne einer Vorlage aus dem Werk Die Welt in der wir leben entlehnt ist, gleicht der Raketenstart für die künstliche Sonne einer Zeichnung aus dem Buch Auf dem Weg zu fernen Welten.

Handlungsort in folgendem Heft

(26), 27
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