Horatio und die anderen Schauspieler

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Nachdem die Vorstellung begonnen hat, taucht der vierte Schauspieler aus der Truppe auf, der den Abend verschlafen hatte. Er stellt fest, dass die Garderobe abgeschlossen ist, und muss daher auf die Bühne schleichen, um von Horatio den Schlüssel zu beschaffen. Da aber der den Horatio mimende Pirat den Schlüssel nicht hat, kommt es auf der Bühne zu einem für die Zuschauer unverständlichen Gerangel. Das kommt den [[Digedags]] verdächtig vor und sie alarmieren die [[Polizisten in Campanien|Polizei]]. Nach einigem Zögern lassen sich diese überreden, in der Garderobe nach dem rechten zu sehen. Nachdem die Polizisten "Stöhngeräusche" hinter der Garderobentür hören, brechen sie die Tür auf. Die gefesselten Schauspieler werden entdeckt und befreit. Sofort machen Horatio und seine Kollegen die Polizisten auf die geplante Entführung der Olivia aufmerksam und alles eilt zur Bühne. Zu spät - die Piraten eilen mit ihrer Beute davon. Erst jetzt bemerken auch die weiblichen Darsteller auf der Bühne, dass etwas nicht stimmt.
Nachdem die Vorstellung begonnen hat, taucht der vierte Schauspieler aus der Truppe auf, der den Abend verschlafen hatte. Er stellt fest, dass die Garderobe abgeschlossen ist, und muss daher auf die Bühne schleichen, um von Horatio den Schlüssel zu beschaffen. Da aber der den Horatio mimende Pirat den Schlüssel nicht hat, kommt es auf der Bühne zu einem für die Zuschauer unverständlichen Gerangel. Das kommt den [[Digedags]] verdächtig vor und sie alarmieren die [[Polizisten in Campanien|Polizei]]. Nach einigem Zögern lassen sich diese überreden, in der Garderobe nach dem rechten zu sehen. Nachdem die Polizisten "Stöhngeräusche" hinter der Garderobentür hören, brechen sie die Tür auf. Die gefesselten Schauspieler werden entdeckt und befreit. Sofort machen Horatio und seine Kollegen die Polizisten auf die geplante Entführung der Olivia aufmerksam und alles eilt zur Bühne. Zu spät - die Piraten eilen mit ihrer Beute davon. Erst jetzt bemerken auch die weiblichen Darsteller auf der Bühne, dass etwas nicht stimmt.
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Der Name ''[[Horatio]]'' im Theaterumfeld dürfte eine [[Sprechender Name|Anspielung]] auf ''[[Hamlet]]'' von [[William Shakespeare]] sein. Dort ist Horatio der vertraute Freund des Titelhelden. In vergleichbarer Weise könnte der Name der [[Zofe Julia]] eine Anspielung auf ''[[Romeo und Julia]]'' sein, und der ihrer Herrin [[Olivia]] eine auf ''[[Was ihr wollt]]''. Die Nutzung der beiden ersten Namen im antiken [[Römischen Reich]] passt sehr gut, sind doch sowohl ''[[Julia|Iulia]]'' als auch ''[[Horatier|Horatius]]'' klassische [[Römische Namensgebung im Mosaik|lateinische Namen]]. ''Olivia'' hingegen, wiewohl schön [[latein]]isch klingend, hat als weibliche Form von ''Oliver'' erst ab dem Hochmittelalter Verbreitung gefunden.
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Aktuelle Version vom 23:42, 27. Feb. 2024

Der Mime kommt zu spät ...
... und seine Kollegen liegen bereits in Fesseln

Horatio und die anderen Schauspieler sind Figuren der Römer-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammensetzung der Truppe

Horatio und seine Kollegen gehören zu einer Schauspieltruppe, die in der campanischen Provinz des römischen Reiches auftreten. Ihr derzeitiger Auftrittsort ist ein Badeort in Campanien, wo sie das Stück Der Raub der Nymphenkönigin spielen. Ob sie nur in diesem Ort auftreten (also ein festes Ensemble des örtlichen Theaters bilden) oder herumreisen, ist nicht bekannt. Insgesamt scheint die Truppe aus mindestens sechs "regulären" Schauspielern zu bestehen: Horatio, drei weiteren männlichen Kollegen sowie zwei Frauen. Eine weitere weibliche Rolle wird, möglicherweise auch nur für das eine Stück, von einer Hobby-Schauspielerin übernommen: Olivia, einer reichen Fabrikantentochter. Zweitbesetzung für Olivias Rolle ist deren Zofe Julia. Horatio scheint der Chef der Truppe zu sein; er verwahrt außerdem den Schlüssel für die Garderobe der (männlichen) Darsteller.

[Bearbeiten] Ereignisse im Mosaik

Während der Theateraufführung kommt es zu aufsehenerregenden Ereignissen. Eine Piratenbande will während der Aufführung Olivia entführen, um ein Lösegeld zu erpressen. Drei Piraten überfallen daher unmittelbar vor dem Vorstellungsbeginn die Garderobe, überwältigen Horatio sowie zwei weitere seiner Kollegen und sperren sie in der Garderobe ein. Anschließend treten die Piraten in Verkleidung und Masken der Schauspieler auf der Bühne auf und improvisieren Dialogzeilen in Reimform. Den Sprechpart für die männliche Hauptrolle des Horatio übernimmt der Pirat Tobias. Die weiblichen Darsteller der Truppe bemerken den Austausch ihrer Kollegen seltsamerweise überhaupt nicht.

Nachdem die Vorstellung begonnen hat, taucht der vierte Schauspieler aus der Truppe auf, der den Abend verschlafen hatte. Er stellt fest, dass die Garderobe abgeschlossen ist, und muss daher auf die Bühne schleichen, um von Horatio den Schlüssel zu beschaffen. Da aber der den Horatio mimende Pirat den Schlüssel nicht hat, kommt es auf der Bühne zu einem für die Zuschauer unverständlichen Gerangel. Das kommt den Digedags verdächtig vor und sie alarmieren die Polizei. Nach einigem Zögern lassen sich diese überreden, in der Garderobe nach dem rechten zu sehen. Nachdem die Polizisten "Stöhngeräusche" hinter der Garderobentür hören, brechen sie die Tür auf. Die gefesselten Schauspieler werden entdeckt und befreit. Sofort machen Horatio und seine Kollegen die Polizisten auf die geplante Entführung der Olivia aufmerksam und alles eilt zur Bühne. Zu spät - die Piraten eilen mit ihrer Beute davon. Erst jetzt bemerken auch die weiblichen Darsteller auf der Bühne, dass etwas nicht stimmt.

[Bearbeiten] Name

Der Name Horatio im Theaterumfeld dürfte eine Anspielung auf Hamlet von William Shakespeare sein. Dort ist Horatio der vertraute Freund des Titelhelden. In vergleichbarer Weise könnte der Name der Zofe Julia eine Anspielung auf Romeo und Julia sein, und der ihrer Herrin Olivia eine auf Was ihr wollt. Die Nutzung der beiden ersten Namen im antiken Römischen Reich passt sehr gut, sind doch sowohl Iulia als auch Horatius klassische lateinische Namen. Olivia hingegen, wiewohl schön lateinisch klingend, hat als weibliche Form von Oliver erst ab dem Hochmittelalter Verbreitung gefunden.

[Bearbeiten] Auftritte

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