Hofball-Einladung

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Hurra, ich bin eingeladen!

Die Hofball-Einladungen sind begehrte Objekte in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Irgendwann im Sommer 1837 veranstaltet der preußische Monarch Friedrich Wilhelm IV. an seinem königlichen Hofe zu Potsdam einen großen Hofball. Die Einladungen zu diesem Ereignis sind eine begehrte Bückware und nicht für aller Standes Personen erhältlich. Auch Emma, die Tochter des einfachen Guckkastenmannes Gottlieb, träumt vergeblich von einer solchen Einladung. Sie setzt sogar ihren Verlobten August Pickel mächtig unter Druck - ohne Hofballteilnahme keine Hochzeit. Pickel ist verzweifelt, aber vielleicht können ja die Digedags helfen.

Wirklich scheinen die Digedags Glück zu haben. Im Rahmen ihres Serviceunternehmens treten sie gerade eine Aushilfsstelle beim türkischen Gesandten Ali Ben Jussuf Ibn Abner Bei an. Und diesem flattern prompt zwei Exemplare der Hofball-Einladung ins Haus. Der Osmane ist begeistert, hat er sich doch schon Jahre auf eine Einladung gefreut. Zu seinem Verdruss erhält er zeitgleich seine Rückberufung nach Konstantinopel und er wirft verärgert die kostbaren Karten in den Kamin. Als die Digedags bescheiden danach fragen, werden sie wegen Insubordination gefeuert. Sie geben aber nicht auf, sondern engagieren den Schornsteinfeger Meister Schwarz, mit dessen Hilfe sie über Dach und Schornstein die Einladungskarten aus dem Kamin angeln. Diese überbringen sie anschließend an einen freudestrahlenden August Pickel, der nun mit seiner Emma am Hofball teilnehmen kann.

Vom Text der Einladungskarten ist wenig zu erkennen. Es handelt sich um weiße Klappkarten. Die Außenseite verziert in kalligraphisierter Schrift das Wort "Einladung", dessen Anfangsbuchstabe "E" in roter Farbe gehalten ist. Vom eigentlichen Text ist nur das Wort "HOFBALL" zu entziffern.

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