Flusspirat mit Hakenhand

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Zwei Exemplare des gemeinen Flusspiraten diskutieren die Rangordnung.

Der Flusspirat mit Hakenhand ist eine Figur der Griechenland-Ägypten-Serie und tritt am Ende des Skrotonos-Kapitels auf.

Der zwielichtige Typ ist ein besonders träges und faules Exemplar der Gattung des gemeinen Flusspiraten, welche im Nildelta prächtig gedeiht. Nachdem sein Kapitän das Schiff der Abrafaxe entdeckt hat, lässt er seine Männer durch seinen Adjutanten unsanft wecken. Der Einhändige beschwert sich lauthals, dass er wegen so einer Nussschale aus seinen Träumen gerissen wurde. Den Befehl des Kapitäns, schnell ihre Plätze einzunehmen, wenn sie nicht bei den Krokodilen zu Abend essen wollen, bezeichnet er gelangweilt als leere Drohung. Kurz darauf bereut er sein loses Mundwerk: Sein Chef packt ihn augenblicklich an seinem dürren Hals und hält den Unruhestifter über die Bordwand. Meister Hakenhand stammelt eilig eine Entschuldigung und nimmt seinen Platz am Steuerbordruder ein.

Wie seine Kameraden ist er äußerst überrascht, dass sich an Bord des Beuteschiffs niemand rührt. Seine Verblüffung wandelt sich in nackte Angst, als ihnen Abrax mitteilt, dass alle an Bord des überfallenen Schiffes an einer tödlichen Krankheit leiden. In Windeseile steuert er das Piratenschiff vom vermeintlichen Seuchenherd weg. Am liebsten hätte er seinen Kumpan, der sich als einziger an Bord des anderen Schiffes gewagt hat, nicht zurück an Bord gelassen, da er befürchtet, dass dieser sich schon angesteckt hat.


[Bearbeiten] Der Pirat tritt in folgendem Mosaikheft auf

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