Fürstentum Knistermeckelfingen

Aus MosaPedia

Version vom 21:52, 3. Mai 2023 bei Tilberg (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Fürstentum Knistermeckelfingen ist ein Schauplatz des Pepperkorn-Kapitels im Mosaik von Hannes Hegen.

Das winzige Fürstentum besteht nur aus der Stadt Knistermeckelfingen und den umliegenden Feldern. Es liegt wenige Tagesreisen östlich oder südöstlich von Köln.

Im Jahre 1835 wird das Fürstentum von Heinrich dem Durstigen regiert, einem ehemaligen Sekthändler, der zwei Jahre zuvor die verwitwete Fürstin geheiratet hatte.

Das Wappen des Fürstentums ziert eine Ziege (daher der sprechende Name).

Die Zollkontrollen von Knistermeckelfingen sind berüchtigt. Dem Zolloberinventarschreiber Käsebier nach, der es ja wissen muss, wird auf folgende Waren Zoll erhoben:

  • Arsenik
  • Meisenkästen
  • Bleisoldaten
  • bunte Westen
  • Holzpantinen
  • Pumpernickel
  • Ohrenschützer
  • junge Zickel
  • Wäscheklammern
  • Ross und Reiter
  • Schmiedeeisen
  • Gusseisen

Für die Erlebnisse der Digedags und Mijnheer Pepperkorns im Fürstentum siehe den Artikel Knistermeckelfingen.

[Bearbeiten] Anspielung

Das kleine Herzogtum mit seinen spießigen Sitten steht im MOSAIK symbolisch für die politischen Zustände im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Vergleiche dazu auch den Wikipedia-Artikel Kleinstaaterei. Allerdings waren durch die Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 (d.h. ein Jahr vor der MOSAIK-Handlung) die meisten Zollgrenzen innerhalb Deutschlands weggefallen. Zudem gab es lange nicht mehr so viele Klein- und Kleinststaaten, wie noch vor dem Reichsdeputationshauptschluss 1803.

[Bearbeiten] Folgendes Mosaikheft spielt im Herzogtum Knistermeckelfingen

77
Persönliche Werkzeuge