Lona Rietschel

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Als [[Hannes Hegen]] 1975 im Streit mit dem Verlag das Mosaik verließ und seine Figuren, die Digedags (oder besser die Rechte an diesen), mitnahm, wurden neue Figuren kreiert. Nach Ideen von [[Lothar Dräger]] schuf Lona Rietschel die [[Abrafaxe]]. Bis 1999 blieb sie dem monatlich erscheinenden Mosaik-Magazin treu und zeichnete regelmäßig ihre Abrafaxe. So stammen sowohl alle Cover der [[Liste aller Abrafaxe-Sammelbände|Sammelbände]], die jene Hefte beinhalten, an denen Lona Rietschel noch im Verlag mit gezeichnet hat, und auch die Motive des [[Abrafaxe-Kalender 2006 - 30 Jahre Abrafaxe|Kalenders für 2006]] aus ihrer Hand.
Als [[Hannes Hegen]] 1975 im Streit mit dem Verlag das Mosaik verließ und seine Figuren, die Digedags (oder besser die Rechte an diesen), mitnahm, wurden neue Figuren kreiert. Nach Ideen von [[Lothar Dräger]] schuf Lona Rietschel die [[Abrafaxe]]. Bis 1999 blieb sie dem monatlich erscheinenden Mosaik-Magazin treu und zeichnete regelmäßig ihre Abrafaxe. So stammen sowohl alle Cover der [[Liste aller Abrafaxe-Sammelbände|Sammelbände]], die jene Hefte beinhalten, an denen Lona Rietschel noch im Verlag mit gezeichnet hat, und auch die Motive des [[Abrafaxe-Kalender 2006 - 30 Jahre Abrafaxe|Kalenders für 2006]] aus ihrer Hand.
   
   
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Nicht zuletzt Lona Rietschels zeichnerisches Können machten das Mosaik zu einer Comiclegende. Am 30. Mai [[2013]] wurde sie auf dem [[Comicfestival München]] mit dem [[Peng!-Preis]] für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zu diesem Anlass erschien der Mosaik-Sonderband ''Lona Rietschel. Bilder meines Lebens'', sowie vom [[ZACK]]-Magazin (#168, 6/2013) eine auf 100 Exemplare<ref>https://www.abrafaxe.com/mosaik/news?layout=odsjungl&start=456 Dort auch weitere Angaben zu diesem Variant-ZACK</ref> limitierte Variant-Ausgaben mit Lona-Rietschel-Cover. Die Ausstellung ''[[Lona Rietschel. Bilder meines Lebens - Comics und Zeichnungen für das MOSAIK]]'' würdigte [[2014]] ihr künstlerisches Schaffen in ihrem Heimatkiez.
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Nicht zuletzt Lona Rietschels zeichnerisches Können machten das Mosaik zu einer Comiclegende. Am 30. Mai [[2013]] wurde sie auf dem [[Comicfestival München]] mit dem [[Peng!-Preis]] für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zu diesem Anlass erschien der Mosaik-Sonderband ''Lona Rietschel. Bilder meines Lebens'', sowie vom [[ZACK]]-Magazin (#168, 6/2013) eine auf 100 Exemplare<ref>https://www.abrafaxe.com/mosaik/news/195-lona-auf-zack Dort auch weitere Angaben zu diesem Variant-ZACK</ref> limitierte Variant-Ausgaben mit Lona-Rietschel-Cover. Die Ausstellung ''[[Lona Rietschel. Bilder meines Lebens - Comics und Zeichnungen für das MOSAIK]]'' würdigte [[2014]] ihr künstlerisches Schaffen in ihrem Heimatkiez.
==Arbeiten außerhalb des Mosaiks==
==Arbeiten außerhalb des Mosaiks==

Aktuelle Version vom 01:12, 1. Okt. 2021

Lona Rietschel auf einer Postkarte der BMC

Lona Rietschel (21. September 1933 in Reppen - 19. Dezember 2017 in Berlin) war eine deutsche Comiczeichnerin.

Lona Rietschel studierte Modegrafik und Zeichentrick, mit dem Ziel Trickfilmzeichnerin zu werden. Da das DEFA-Studio für Trickfilme jedoch nach Dresden verlegt wurde und Rietschel Berlin nicht verlassen wollte, bewarb sie sich beim Comicmagazin Mosaik. Jedoch erst als der Zeichner Nikol Dimitriadis 1960 in Westdeutschland blieb, wurde Lona Rietschel angestellt. Lona Rietschel wurde schnell zur wichtigsten Zeichnerin des Comics. Sie gestaltete die Hauptfiguren Dig, Dag und Digedag und Nebenfiguren wie Ritter Runkel.

Als Hannes Hegen 1975 im Streit mit dem Verlag das Mosaik verließ und seine Figuren, die Digedags (oder besser die Rechte an diesen), mitnahm, wurden neue Figuren kreiert. Nach Ideen von Lothar Dräger schuf Lona Rietschel die Abrafaxe. Bis 1999 blieb sie dem monatlich erscheinenden Mosaik-Magazin treu und zeichnete regelmäßig ihre Abrafaxe. So stammen sowohl alle Cover der Sammelbände, die jene Hefte beinhalten, an denen Lona Rietschel noch im Verlag mit gezeichnet hat, und auch die Motive des Kalenders für 2006 aus ihrer Hand.

Nicht zuletzt Lona Rietschels zeichnerisches Können machten das Mosaik zu einer Comiclegende. Am 30. Mai 2013 wurde sie auf dem Comicfestival München mit dem Peng!-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zu diesem Anlass erschien der Mosaik-Sonderband Lona Rietschel. Bilder meines Lebens, sowie vom ZACK-Magazin (#168, 6/2013) eine auf 100 Exemplare[1] limitierte Variant-Ausgaben mit Lona-Rietschel-Cover. Die Ausstellung Lona Rietschel. Bilder meines Lebens - Comics und Zeichnungen für das MOSAIK würdigte 2014 ihr künstlerisches Schaffen in ihrem Heimatkiez.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Arbeiten außerhalb des Mosaiks

Durch ihren Mann Kurt Rietschel (*14.7.1930, †29.1.2013) war Lona auch mit dem Tierpark Berlin verbunden. Gemeinsam gestalteten sie die Dekoration für die zu DDR-Zeiten jährlich stattfindenden Tierparkbälle. 1985 entwarf Lona ein Wandbild für die heute noch existierende Betriebskantine des Tierparks. Darauf sieht man lustige Tierfiguren, die Essen servieren: 2 Elefanten, 1 Giraffe, 1 Löwe, 2 Affen, 1 Maus, 1 Papagei und 2 andere Vögel. In der Hauszeitschrift des Tierparks "MILU Mitteilungen aus dem Tierpark Berlin Friedrichsfelde" Band 11, Heft 4, 2005 ist das Wandbild zu sehen. Auch in mosa-icke 9 kann man das Wandbild (groß) bewundern, umrahmt von Kostproben ihrer Tierparkball-Dekorationen in der Cafeteria.

Ihr Mann Kurt zeichnete auch die Backsteinmauer für den Vorspann der in der DDR erfolgreichen Olsenbandenfilme.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Interne Links

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. https://www.abrafaxe.com/mosaik/news/195-lona-auf-zack Dort auch weitere Angaben zu diesem Variant-ZACK
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