Mosaik 603 - Gesandtschaft aus dem Morgenland

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Stammdaten
Titelbild Erschienen März 2026
TB 603.jpg
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 144 + Titelbild + Seite 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Prag-Serie
Heft davor Der Kalender des Kaisers
Heft danach noch keins

Comic[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Erzähler: anonymer Erzähler
Die Ratte und ihr Freund Josef stehlen weiterhin täglich beim Moldaufischer eine Forelle und bringen sie dem Katzengeneral in die Prager Burg. Inzwischen verlangen die Katzen für das Leben des Rattenprinzen auch noch einen Becher frische Milch, den die zwei Ratten aus der Palastküche holen.
Abrax und Califax erfahren im Gasthaus Zum roten Schwan, dass einer der algerischen Gesandten erkrankt ist. Califax verordnet ihm Bettruhe und Wadenwickel, sowie zwei Tropfen Rosmarinextrakt. Zur Audienz beim Kaiser kann er heute Nachmittag nicht mitkommen. Als Ersatz des Bannerträgers bieten sich Abrax und Califax im passenden Outfit an.
Vor der Backstube von Aaron Levashek treffen sich Rabbi Löw und Mordechai Maisel mit Brabax, die erfolglos versuchen, Leo Fligl zum Besuch der Schule zu überreden. Schließlich erhält Leo für einen Silbergroschen den Auftrag, mit Brabax ein Instrument von Tycho Brahe abzuholen.
Mit den Gesandten ziehen Abrax und Califax als Bannerträger über die Steinerne Brücke zur Kleinseite und erregen lebhaftes Interesse bei den Bewohnern von Prag. Sie folgen dem Kamel des Anführers und nach ihnen beschließt der dicke Gesandte den Aufzug würdevoll mit einem wertvollen Kästchen. Als sie Glockenschlag elf Uhr am äußeren Tor zu Prager Burg ankommen, erklärt Hauptmann Petr Čech, dass sie laut Protokoll bereits vor einer halben Stunde dort sein sollten. Nun muss er sie dem Kammerdiener Philipp Lang melden. Der Anführer Hussein vermutet zu Recht, dass er wegen ihrer Verspätung wohl wieder eine Gebühr verlangen wird. Eine Direktzahlung lehnt der Hauptmann ab, denn das wäre Bestechung. Doch er lässt dann die Gesandtschaft passieren, ohne dass sie ihm noch eine Gebühr zahlen.
In der Palastküche herrscht derweil Hektik, denn Kaiser Rudolf speist heute mit den böhmischen Ständen. Meister Varetska fragt den Küchengehilfen nach der Kulajda und reißt die Schüssel hinter seinem Rücken versehentlich vom Tisch. Der Küchenjunge soll daran schuld sein und muss noch eine Menge lernen.
Brabax erreicht mit Leo das Haus des Prager Hofastronomen. Tycho Brahe bittet sie in sein Bibliothekszimmer und übergibt ihnen eine Armillarsphäre für Mordechai Maisel. Brabax kann Leo erklären, wozu so ein Instrument gebraucht wird. Dann soll Leo den Karren suchen, den Johannes Kepler neulich dagelassen hat. Brabax erfährt nebenbei, wie Leo einst Tycho Brahe kennenlernte. Er wurde von ihm beim Stehlen seines Geldbeutels erwischt. Doch weil er einen goldenen Ring im Garten wiederfand, den der Hofastronom bereits seit drei Tagen suchte, wurde ihm vergeben. Nun wird Leo jedes Mal gerufen, wenn Tycho Brahe etwas nicht finden kann.
Nach gebührender Wartezeit kann die Gesandtschaft aus Algier den Vladislavsaal im alten Königspalast der Prager Burg zur Audienz betreten. Dort haben sich viele Höflinge und Berater des Käsers versammelt haben. Dem Herold des Kaisers Rudolf überreicht Hussein nach der wortreichen Rede einen Brief des Dey von Algier. Der Herold übergibt ihn Anton Barvitius, der das Schreiben aufmerksam liest und dem Kammerdiener zeigt. Dann teilt Anton dem Kaiser mit, dass der Dey ihnen einen Bund gegen die Türken anbietet, mit dem sie die Gelegenheit erhalten, den Krieg zu gewinnen. Kaiser Rudolf erklärt, dass er ihren Brief wohlwollend zur Kenntnis nehme und bald darauf antworten wird.
Dann übereicht Hussein dem Kaiser das Kästchen mit einem Golddinar, der einst vom Kalifen Harun al-Raschid geprägt wurde. Kaiser Rudolf entdeckt in dem Golddinar ein kleines Loch, was er einst selbst mit einem Tröpfchen Königswasser verursachte. Dieser Golddinar sei ihm gestohlen worden! Der Kaiser beschimpft die Gesandtschaft als Gauner und Räuberbande. Mit ihnen will er kein Bündnis gegen die Osmanen schließen und lässt sie aus dem Palast werfen. Nach diesem Reinfall reisen die drei Gesandten aus Prag ab, da der erkrankte Khair inzwischen dank der Medizin von Califax wieder gesund ist.
Califax trifft unterwegs die Ratte wieder und folgt ihr in das obere Verlies des Hradschin. Er rätselt noch, was sie von ihm möchte. Plötzlich begegnet er im Verlies Don Ferrando, der sich furchtbar an ihnen rächen will, wenn er wieder freikommt. Angeblich haben die Abrafaxe seinen Brief mit dem Siegel des spanischen Königs ausgetauscht.
Nach dieser unerfreulichen Begegnung trifft Califax den Küchengehilfen, der gerade seinen Job in der Palastküche gekündigt hat. Er schnappt sich dessen Kochmütze und bietet sich dem kaiserlichen Leibkoch an. Als Bewerbung kocht er Liwanzen mit Zimtzucker, die der Kaiser als Nachtmahl bevorzugt. Die Liwanzen schmecken dem Kaiser so gut, dass er dem Koch einen Orden verleihen will. Und auch Mauzi bekommt von Rudolf einen Orden, wobei er den Schlüssel vom Käfig des Rattenprinzen abnimmt.

Figuren[Bearbeiten]

Bemerkungen[Bearbeiten]

Redaktioneller Teil[Bearbeiten]

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Weitere Besonderheiten[Bearbeiten]

Seite Info
1 Coverentwürfe
11 die Karlsbrücke
14 Kulajda
18 die Armillasphäre
41 Figurinen-Entwurf: der Herold
42 der Golddinar des Harun

Externe Links[Bearbeiten]