Gasthaus Stenka Rasin

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Sehr nobel!

Das Stenka Rasin ist ein fiktives Nobelrestaurant im Newski-Prospekt in Sankt Petersburg. Es dient als Schauplatz in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen und in der Fanfiction-Geschichte Das Unterwasserkonzert.

In der Erfinder-Serie[Bearbeiten]

Nach dem verhinderten Duell an der Newa feiern Oberst Meinrath und Major von Treskow hier ihre neu geschlossene Freundschaft. Als sie sich gerade zum siebenundzwanzigsten Mal ewige Freundschaft schwören, betreten die Digedags das Lokal und überbringen den beiden Diplomaten eine offizielle Einladung zur großen Flottenparade in Kronstadt. Während Treskow und Meinrath über den Treffpunkt der ausländischen Vertreter in Kronstadt diskutieren, werden sie vom Kellner Ossip Ossipowitsch, eigentlich einem Mitarbeiter der Geheimpolizei, belauscht. Durch das Belauschen ist Ossip so abgelenkt, dass beim Flambieren einer „karelischen Eiderente“ der Servierwagen in Flammen aufgeht. Der Versuch, das Feuer mit hochprozentigem Wodka zu löschen, endet in einer lautstarken Explosion. Als sich Treskow beim Geschäftsführer über den Vorfall beschwert, kann Ossip seiner Entlassung nur entgehen, indem er sich als Geheimdienstler vor dem Geschäftsführer ausweist.

In der Fanfiction "Das Unterwasserkonzert"[Bearbeiten]

Das nach dem berühmten Kosakenführer benannte Gasthaus befindet sich im Kosakenviertel von Sankt Petersburg und ist anno 1856 ein beliebter Treffpunkt für Offiziere, Reservisten und andere Militärs, die sich in der russischen Hauptstadt gesellig mit Getränken versorgen wollen. Die beiden nach St. Petersburg versetzten Offiziere Oberst Meinrath und Major von Treskow haben das Etablissement zu ihrem Stammlokal auserkoren.

Seit ihrem Friedensschluss nach dem Marineball im Februar 1856 feiern Meinrath und von Treskow regelmäßig so genannte "Versöhnungsgastmähler" im Stenka Rasin. Eines Abends Anfang August überbringen die Digedags den beiden dort die Einladung zur Teilnahme an einer großen Flottenparade anlässlich der Krönungsfeierlichkeiten von Zar Alexander II.. Da die beiden Offiziere jedoch dauernd nur herumstreiten, verlassen die Digedags das Lokal wieder, geraten dabei aber auf die Spur einer Verschwörung gegen die beiden vermeintlichen Spione.

Später kommt es im Stenka Rasin zu zahlreichen Treffen, bei denen Dig und Dag zusammen mit von Treskow und Meinrath sowie weiteren Bekannten, wie dem altbekannten Gustav Meier und dem Hofballmusikdirektor Johann Strauß, die Lage besprechen und versuchen, ein Mittel zu finden, wie man die Verschwörung abwehren kann. Vorerst bleibt das vergeblich. Erst, als eines Tages auch Wilhelm Bauer das Lokal aufsucht und die Digedags um einen Gefallen bittet, kommt Dag auf eine zündende Idee, die von der versammelten Runde sogleich in einen gewagten Plan umgesetzt wird.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Idee der Treskow-Meinrathschen "Versöhnungsgastmähler" im Stenka Rasin entstammt direkt dem Exposé Heft 91.

Das Lokal ist nach dem Kosakenführer Stenka Rasin benannt, der in den Jahren 1670/71 einen Aufstand der Donkosaken gegen das Zarenreich anführte. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde Rasin hingerichtet, wurde aber anschließend zu einem viel besungenen Helden.

Externe Links[Bearbeiten]

Handlungsort in folgender Publikation[Bearbeiten]

91/26,
Fanfiction: Das Unterwasserkonzert (Teil 2)