Dampf und Sieg
| Titelbild | Stammdaten | |
| Erschienen | November 2025 | |
| Umfang | 78 Seiten | |
| Auflage | 600 Stück | |
| Autor | Thomas Wollschläger | |
| Illustrationen | Jan Suski | |
| Serie | Jahresgaben des MosaPedia e.V. | |
| Gabe davor | Dig, Dag und Digedag - In Paris | |
| Gabe danach | noch keine | |
Dampf und Sieg ist eine Erzählung von Thomas Wollschläger mit Illustrationen von Jan Suski, die im November 2025 als Jahresgabe des MosaPedia e.V. für das Jahr 2026 erschien.
Dampf und Sieg[Bearbeiten]
Inhaltsverzeichnis[Bearbeiten]
| S. 4 | ... | Inhalt und Impressum |
| S. 6−7 | ... | Vorwort |
| S. 8−10 | ... | Prolog: An Bord der XR-8 |
| S. 11−23 | ... | Kapitel 1: Stephenson & Company, Newcastle |
| S. 24−35 | ... | Kapitel 2: Der Wettbewerb |
| S. 36−47 | ... | Kapitel 3: Spione gesichtet! |
| S. 48−59 | ... | Kapitel 4: Das Rennen von Rainhill |
| S. 60−74 | ... | Kapitel 5: Schauspielerin auf Abwegen |
| S. 75−76 | ... | Epilog: An Bord der XR-8 |
Inhalt[Bearbeiten]
Die Digedags begeben sich im Jahr 1825 nach Newcastle mit einer Empfehlung von Richard Trevithick in der Tasche zur Maschinenfabrik Stephenson & Co.. Robert und George Stephenson stellen die beiden tüchtigen Burschen gerne ein. Dig und Dag stellen ihr Können sogleich unter Beweis, indem sie bei der Fertigstellung der Lokomotive Locomotion entscheidend mithelfen.
Einige Zeit später stolpern die Digedags über eine öffentliche Ausschreibung, in der Dampfmaschinen für die Bahnstrecke Liverpool-Manchester gesucht werden. Sogleich wollen sie den Stephensons den Lieferauftrag für diese Dampfmaschinen verschaffen - aber wie? Sie ersinnen den Plan, die Direktoren der Liverpool & Manchester Railroad Company davon zu überzeugen, einen Wettbewerb zu veranstalten, bei dem die besten Dampflokomotiven für die Bahnstrecke ermittelt werden sollen. Mit sehr eloquentem Auftreten, einem Bestechungsgeschenk und ein paar Tricks verschaffen sich die Digedags Zutritt zum Direktorium und können die Direktoren tatsächlich von ihrem Plan begeistern.
So kommt es zu dem berühmten Rennen von Rainhill. Die Rocket, die neueste Lokomotivkonstruktion der Stephensons, darf sich als erste auf der Strecke beweisen. Das Fahrzeug schlägt sich sehr ordentlich und erfüllt die Wettbewerbsbedingungen spielend. Dann jedoch tritt als nächste Lok die Novelty an, eine sehr elegante Maschine, die ebenfalls hervorragende Leistungen erbringt und der Rocket die Schau zu stehlen scheint. Als die Novelty in der dritten Runde einen Schaden erleidet und repariert werden muss, haben die Digedags die Idee, die Rocket ein paar Demonstrationsfahrten ohne Last machen zu lassen, um das ganze Können der Stephensons unter Beweis zu stellen. So schafft die Rocket eine Rekordfahrt mit 35 Meilen pro Stunde, wobei Robert Stephenson und Dag die Lok steuern. Da außerdem alle anderen Konkurrenten mit Schäden aus dem Rennen ausscheiden müssen, haben die Stephensons mit ihrer Rocket den Wettbewerb glorreich gewonnen.
In einer Nebenhandlung hat Dig die ganze Zeit über versucht, ein Rendezvous mit der Schauspielerin Fanny Kemble zu arrangieren. Bei einem Theaterbesuch geht das ganze Bemühen gehörig nach hinten los, denn dadurch kommt es zum Besuch Fannys bei den Stephensons. Fanny Kemble und George Stephenson finden Gefallen aneinander, wodurch Dig leer ausgeht. Da sich Fanny unbedingt eine Fahrt auf der Rocket wünscht, stellt sich George Stephenson ihr zuliebe an den Regler der Dampflok und unternimmt mit ihr eine Führerstandsmitfahrt. Die Presse ist begeistert, und so erhält die Passagierbeförderung mit der Eisenbahn gewaltigen Auftrieb.
Figuren[Bearbeiten]
- Digedags: Dig, Dag
- Begleiter: George Stephenson, Robert Stephenson
- Raumschiff XR-8: Bhur Yham, Ingenieur Knips, Siria Kysur
- Lokomotivkonstrukteure: Timothy Hackworth, John Braithwaite, John Ericsson, Timothy Burstall, William Hedley
- weitere: Henry Brown, Fanny Kemble, Verwalter Smith, Butler Jenkins, Direktoren der Liverpool & Manchester Railroad Company, Joe und Jack, Türsteher im City Theater
- Erwähnt: Richard Trevithick, Denis Papin, Prinzgemahl Albert
Bemerkungen[Bearbeiten]
- Die Geschichte beruht auf einem Abschnitt in der Beilage 37, in der über zukünftige Abenteuer der Digedags mit George Stephenson berichtet wird. Dort wird der Erfinder auch schon mit seiner Rocket gezeigt. Selbst die Schauspielerin Fanny Kemble könnte mit der dort abgebildeten Dame auf der Tribüne zu identifizieren sein.
- Die Wettbewerbs-Lokomotiven sind die Rocket von den Stephensons, die Novelty von Braithwaite und Ericsson, die Sans Pareil von Hackworth und die Perseverance von Burstall. Im originalen Rennen war noch eine weitere Lok, die Cycloped von Thomas S. Brandreth, angemeldet worden. Letztere wurde über eine Art Endlosband von einem Pferd (sic!) angetrieben und deshalb schon im Vorfeld vom eigentlichen Wettbewerb ausgeschlossen und nur zu einer Demonstrationsfahrt zugelassen.
- Die Haupthandlung überbrückt, ohne dass dies der Leser zwangsläufig wahrnimmt, mehrere Jahre. Die Fertigstellung der Locomotion fällt ins Jahr 1825, während das Rennen von Rainhill 1829 stattfindet.
- Der Reporter Jenkins ist mit einem Cameo vertreten (S. 72 - 74).
Weitere Besonderheiten[Bearbeiten]
- Das Heft steht den Mitgliedern des MosaPedia e.V. als Jahresgabe zu. Eine Mitgliedschaft kann über die E-Mailadresse mosapedia@gmx.de abgeschlossen werden.
