Zwergenchef

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Der Anführer der Normalgroßen

Der Zwergenchef ist eine Figur in der Templer-Serie des Mosaik ab 1976.

Er ist der Anführer einer Räuberbande im Wald von Orly. Er trägt ein Panzerhemd, welches angeblich aus den Schuppen des letzten französichen Drachens gefertigt wurde.

Mit Strenge und im Sinne der "Normalgroßen" befehligt er seine Männer und koordiniert die Überfälle auf Reisende. So auch den auf Hugo von Payens, der von den Abrafaxen nach Anjou begleitet wird. Als sie bei den Gefangenen nur eine Holzschachtel finden, ist er mehr als erbost und droht mit Ungemütlichkeit. Da nähern sich jedoch drei weitere Riesen. Der Zwergenchef gibt sich zum Entsetzen seiner Männer sehr kämpferisch und will diese im offenen Kampf besiegen. Allerdings meint er dies als Witz, ist er sich doch der Überlegenheit dreier berittener Riesen bewusst und befiehlt den vorläufigen Rückzug.

Versteckt in den Bäumen beobachten sie das weitere Geschehen. Ihre vier Gefangenen werden von den Neuankömmlingen befreit und befragt. Doch dann verlassen die drei schwarzgewandeten Riesen den Ort des Geschehens. Nun überwältigen die drei "normalgroßen" Fremden den Riesen, mit dem sie in den Wald kamen und der Zwergenchef und seine Leute können hören, wie sich die drei auf ein saftiges Lösegeld freuen.

Augenblicklich umzingeln sie die Eindringlinge und der Chef fordert den Riesen zurück, schließlich hätten sie ihn zuerst gefangen. Doch die Abrafaxe behaupten, sie hätten den Ritter verfolgt und kurz bevor sie ihn gefangen nehmen wollten, wäre ihnen die Räuberbande in die Quere gekommen. Da sie den Ritter "liegen gelassen" hätten, würde er nun ihnen gehören. Der Zwergenchef ist überrascht und begeistert von den drei normalgroßen Fremden und bietet ihnen an, sich doch der Räuberbande anzuschließen. Großzügig würde er ihnen auch ein Drittel vom Lösegeld für den Ritter abgeben.

Die Abrafaxe gehen auf das Angebot ein und so bringt man sie und Hugo in das Versteck der Zwerge: eine beeindruckende Baumhausanlage hoch in dem Wipfeln des Waldes. Der Zwergenchef lässt den Abrafaxen angemessene Kleidung bringen und zur Feier des Tages wird der Kessel angeschmissen und Honigwein gebracht. Der Zwergenchef ist in Feierlaune, doch Brabax meint, jemand müsse die Gefangenen bewachen, denn in der Gewalt der Zwerge befindet sich eine weitere Geisel. Die drei Neuen übernehmen den ersten Wachdienst. Doch während der Feier kommt keiner der Zwerge auf die Idee, die neuen Bandenmitglieder abzulösen oder mal nach dem Rechten zu sehen, und so stellt man am nächsten Morgen fest, dass die Gefangen samt der Abrafaxe verschwunden sind.

Dem Zwergenchef ist sofort klar, was sich abgespielt hat: dem riesigen Ritter muss es gelungen sein, sich zu befreien. Dreist nahm er die zweite Geisel gleich mit und entführte auch noch die Abrafaxe. Da die Normalgroßen zusammenhalten, schickt er zwei seiner besten Männer - Gutfried und Gundomar - los, um die Abrafaxe zu befreien. Dass sie von diesen von Anfang an zum Narren gehalten wurden, kommt ihm nicht in den Sinn.

Später erfahren die beiden ausgesandten Zwerge, dass kurz nach ihrer Abreise tausend Ritter im Auftrag des Königs die Räuberbande aus dem Wald von Orly vertrieben. Seitdem reisen sie als fahrende Schaustellertruppe durch die Lande und ziehen den Leuten auf diese Weise das Geld aus den Taschen. Die Idee dazu könnte möglicherweise vom Zwergenchef selbst sein, sieht seine Kopfbedeckung einer Narrenkappe doch sehr ähnlich...

Poster-Auftritte

Der Zwergenchef tritt in folgenden Mosaikheften auf

359, 360, 363 (erwähnt), Jubiläumsposter zu Heft 371, Zwergenposter aus Heft 373, 375 (auf einem Plakat)
Persönliche Werkzeuge