Victoria Jefferson

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Victoria Jefferson ist eine Figur aus der Amerika-Serie und gehört zu den profiliertesten Gegenspielern der Digedags.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Ehe mit Joshua Jefferson

Mrs. Jefferson ist eine Witwe in den besten Jahren. Ihr Geburtsname lautete Victoria Miller, und sie war eine gefeierte Opernsängerin. Später heiratete sie den Reeder Joshua Jefferson, ohne die Umstände zu kennen, durch die er seinen Reichtum erlangt hatte. Obwohl von den Digedags in Heft 161 spekuliert wird, dass Jefferson Ms. Miller nur wegen des Ansehens geheirat hat, scheint die Beziehung doch auch auf echten Gefühlen beruht zu haben. Mrs. Jefferson vergöttert ihren verstorbenen Mann, erinnert sich noch lebhaft an seine Liebeslieder und bewahrt sein altes Banjo als kostbarste Erinnerung. Sie war zur Witwe geworden, als ihr Mann mit seinem Dampfer President Harrison in die Luft flog.

Die Mississippi-Queen

Als Frau von Joshua Jefferson wurde Mrs. Jefferson als „Mississippi-Queen“ bekannt. Sie kennt sämtliche Dampfer und deren Personal auf dem Strom. Sie setzte jedoch eines Tages, vom Lotsen Jonathan Joker ans Steuer gelassen, einen Dampfer auf Grund, worauf Joker gefeuert wurde. Dieser benannte später aus Rache sein eigenes, nicht gerade ansehnliches Schiff in Mississippi-Queen um. Seither mag es Mrs. Jefferson überhaupt nicht mehr, mit diesem Namen bezeichnet zu werden.

Persönlichkeit und Umfeld

Mrs. Jefferson lebt in einer schicken Villa am Ufer des Mississippi in New Orleans. Sie hat auch zahlreiche andere Besitzungen wie die Reederei ihres verstorbenen Mannes, der auch die Louisiana gehört. Sie besitzt außerdem eine Reihe von Sklaven, welche sie streng behandelt. Sie genießt ihren Reichtum und betrachtet Geld als das Maß aller Dinge. Bei allen möglichen Gelegenheiten versucht sie, mit Geld Personen zu bestechen und ihre Ziele zu erreichen. Leicht lässt sie sich von der Gier nach dem Goldschatz anstecken. Sie ist eine äußerst dominante und resolute Persönlichkeit, die sich gegen andere Personen so gut wie immer durchsetzt und keinen Widerspruch duldet.

Zu Mrs. Jeffersons engstem Umfeld gehören ihr Neffe Samuel Baxter und Colonel Horatio Springfield. Welche Beziehung letzterer zur Lady pflegt, wird aus nachvollziehbaren Gründen im Mosaik etwas offen gehalten. Der Colonel lebt zumindest stets auf Kosten der Lady und kümmert sich um ihre Wünsche. Vor allem zu Beginn der Story zeigt Mrs. Jefferson ihrem „Gefährten“ des Öfteren, wer das Heft in der Hand hält und setzt dabei auch ihren Schirm als Druckmittel ein. Die Lady lässt sich vom Colonel jedoch immer wieder Ratschläge geben und vertraut (ob berechtigt oder unberechtigt) auf seine Hilfe. Im Verlauf der Handlung treten der Colonel und Mrs. Jefferson immer stärker als Duo auf, und man kann sie schließlich zumindest als enge Weggefährten bezeichnen.

Mrs. Jefferson im Mosaik

Mrs. Jefferson übernimmt die „Leitung“ des Schiffsrennens auf der Louisiana und ist mit ihren Befehlen dafür verantwortlich, dass die Louisiana gegenüber der Mississippi-Queen uneinholbar in Rückstand gerät und letztlich auch das Rennen verliert. Nach dem Verlust des Testaments verbündet sie sich mit den Mississippi-Piraten und macht sich mit ihnen und dem Colonel auf in die Rocky Mountains, um die Goldmine zu finden. In Kansas City scheitert der Versuch, Pferde und Kutsche zu stehlen, und sie wandert mit den anderen hinter Gitter. Im Fort am Bärenfluss veranlasst sie die Verfolgung der Digedags und entwickelt ein Talent für die Artillerie, wobei sie beinahe die Piraten erledigt. Später setzt sich die Lady mit dem Colonel und einer großen Menge Vorräte in die Berge ab.

Nach der Enttäuschung über die wertlose Goldmine macht sich die Lady auf die Suche nach weiteren Schätzen. Mit einer Leidenschaft für Horoskope beeindruckt sie den Indianerstamm von Rote Wolke, was dazu führt, dass die Reisenden die Geschichte der Tolteken erfahren. Das Trio aus der Lady, dem Colonel und Abe Gunstick setzt sich schließlich auf der Schatzinsel fest, wobei der Colonel droht, sie in eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln. Trotzdem wird die Insel später von Coffins und seiner Bande erobert und die Lady aus der Mine vertrieben. Nach der Sprengung der Mine durch Coffins reisen der Colonel und Mrs. Jefferson nach Frisco. Die Nachricht vom Ausbruch des Bürgerkriegs alarmiert Mrs. Jefferson, die wegen eines bevorstehenden Gegenschlags des Nordens um ihren Besitz in New Orleans fürchtet. Sie schifft sich nach Panama ein, erleidet durch eigenes Verschulden Schiffbruch und landet schließlich mit dem Colonel im Gewahrsam der Panama Railroad in Aspinwall, worauf sich ihre Spur verliert.

Auftritte im Mosaik

154, 155, 156, 157, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 
170, 171, 172, 173, 174, 175, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 

197, 198, 199, 200

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