Silverfox

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Privatdampfer Silverfox

Die Silverfox ist ein Flussschiff aus der Amerika-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Die Silverfox ist das Eigentum von Mr. Eleazar Tucker, dem Chef der United Fur Company. Es handelt sich bei ihr um einen der typischen amerikanischen Flussdampfer des 19. Jahrhunderts. Der Dampfer scheint nicht allzu groß zu sein, ist aber ein schmuckes und praktisches Schiff mit großen Seitenschaufelrädern. Sie dient zum einen als Privatreisedampfer für Mr. Tucker, zum anderen aber auch sicher dazu, die am zentralen Sammelplatz der Firma, einer Faktorei am Oberlauf des Missouri, gehorteten Pelzvorräte abzutransportieren und im Gegenzug die Faktorei mit Handelswaren zu versorgen.

Da die Tauschgeschäfte mit den Indianern in letzter Zeit immer schlechter laufen, unternimmt Tucker nebst Gattin Laura und seinem Kammerdiener eine Inspektionsreise zur Faktorei am Missouri. Zu diesem Zweck fährt die Reisegruppe mit dem Dampfer den Missouri hinauf, bis die Faktorei nahe der Mündung des Beaver Creek in den Missouri erreicht ist. Während die Silverfox sich der Anlegestelle nähert, sehen ihm die Angestellten der Faktorei und besonders Verwalter Williams wenig begeistert entgegen, da sie - zu Recht - befürchten, dass der Chef wegen der schlechten Geschäfte allerhand Wirbel veranstalten wird.

Name des Dampfers

Der Name Silverfox stammt vom "Silberfuchs", einer Unterart des Fuches mit einem besonders wertvollen und begehrten Pelzkleid. Dieser Name ist für das Flaggschiff eines Pelzimperiums sicher passend gewählt.

Die Fahrtroute des Dampfers

Im Mosaik wird lediglich davon gesprochen, dass Tucker mit dem Dampfer den Missouri hinaufgefahren sei. Da Tucker in Boston zu Hause ist, wäre es ihm auch praktisch unmöglich, die gesamte Reise per Schiff zurückzulegen, da keine vollständige Flussverbindung zwischen beiden Plätzen existiert. Neben der wahrscheinlichsten Route kommen theoretisch zwei weitere Alternativen in Betracht:

  • Die Silverfox befährt nur den Missouri und ist deshalb wohl in St. Louis, bei der Mündung des Missouri in den Mississippi, gestartet. Tucker müsste dabei von Boston nach St. Louis mit anderen Verkehrsmitteln gereist sein. Diese Variante ist am wahrscheinlichsten.
  • Alternativ könnte der Dampfer sowohl den Mississippi als auch den Missouri befahren. In diesem Fall könnte die Fahrt beispielsweise in New Orleans gestartet sein, was von Boston aus auf dem Seeweg zu erreichen ist. Diese Variante schließt die zusätzliche Möglichkeit ein, dass New Orleans als Seehafen beste Exportmöglichkeiten für die erhandelten Pelze bieten würde.
  • Der längstmögliche Direktreiseweg für die Silverfox ergäbe sich, wenn die Fahrt in Pittsburgh starten würde und über den Ohio, den Mississippi und schließlich den Missouri führen würde. Pittsburgh wäre von Boston aus in einigen Fahrtstunden per Eisenbahn erreichbar.

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