Philipp Lang von Langenfels

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Der Kammerdiener Philipp Lang

Philipp Lang von Langenfels (um 1560-1609) ist eine Figur der Prag-Serie im Mosaik ab 1976.

Philipp Lang von Langenfels ist ein Kammerdiener und einflussreicher Berater von Kaiser Rudolf II.. Die algerische Gesandtschaft möchte über ihn Zugang zum Kaiser erhalten. Er selbst sucht jedoch im Gasthaus zum Roten Schwan nach dem spanischen Gesandten Don Ferrando. Durch einen Irrtum von Califax gerät er jedoch an die algerische Gesandtschaft, die hocherfreut über seinen Besuch sind. Er will dafür sorgen, dass der Kaiser sie am nächsten Tag zu einer Audienz empfängt.

Später rät er dem Kaiser, der in Geldnöten ist, das Geld liege bei Mordechai Maisel. Man müsste nur an das Geld herankommen.

Da der Kaiser sich am Tag darauf nicht wohl fühlt, sagt er die Audienz mit der algerischen Gesandtschaft ab. Der Kammerdiener begibt sich erneut ins Gasthaus Zum Roten Schwan, um die Gesandten zu informieren und einen neuen Termin zu verhandeln. Am Tor zur Prager Burg hat der Torwächter Petr Čech gerade Don Ferrando verhaften und einsperren lassen. Eigentlich wollte der Kammerdiener den Don im Gasthaus besuchen, aber nun kann er ihn später treffen, da der Don aus dem Burgverlies nicht wegläuft.

Die historische Person

Philipp Lang war ein einflussreicher Hofbeamter des Kaisers, der aus einer jüdischen Familie in Prag stammte und zum Christentum konvertierte. Im Dienst des Erzherzogs von Tirol Ferdinand lernte er seine Frau Maria Scalaber kennen. Der Erzherzog erhob ihn in den Adelsstand.

Externe Links

Philipp Lang von Langenfels tritt in folgenden Mosaikheften auf

Mosaik ab 1976: 600, 601
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