Marius Lepenus

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Marius Lepenus wird in der Abrafaxe-Römer-Serie des Mosaik ab 1976 erwähnt.

Marius Lepenus, der Statthalter von Massilia, erlässt ein Verbot für den Transport von Elefanten nach Rom. Abrax und Brabax erfahren von dem neuen Erlass erst vom Wirt der Hafentaverne. Zuvor hatten sie sich gewundert, warum sie niemand im Hafen mit einem Elefanten in ihrem Schiff transportieren will. Sie schlussfolgern, dass nur einer dahinter stecken kann: Occius.

Später erfährt man, dass Marius Lepenus ein "Mann von zweifelhaftem Charakter" sei, wie sich der Konsul Marcus Julius Prudentio diplomatisch ausdrückt. Lepenus hatte an Prudentios hinterhältigen Kollegen Improbus geschrieben, dass Titus Prudentio in Massilia gesehen worden sei.

Hintergrund

Marius Lepenus ist nicht historisch. Das Gentilnomen Marius und das Cognomen Lepenus ergeben gemeinsam einen sprechenden Namen, der auf Jean-Marie Le Pen und/oder seine Tochter Marine anspielt. Das Pränomen ist im MOSAIK nicht überliefert.

Massilia konnte sich in römischer Zeit selbst verwalten, unterstand daher nie einem von Rom eingesetzten Statthalter, sondern zunächst einem Rat der 600 und einer Stadtregierung von 15 Decurionen, später wie die übrigen großen Städte zwei Obermagistraten, den Duumvirn.

Marius Lepenus, der Statthalter von Massilia, wird in folgenden Mosaikheften erwähnt

463 (namenlos), 464
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