Kuck von Kuckucksberg

Aus MosaPedia

Version vom 22:31, 15. Feb. 2018 bei Tilberg (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Kuckucksberger mit Wappen

Graf Kuck von Kuckucksberg, meist nur kurz der Kuckucksberger genannt, ist eine wichtige Nebenfigur der Runkel-Serie. Er ist einer der Hauptgegner der Digedags.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Person und Familie

Graf Kucks Stammsitz ist die Kuckucksburg in Franken. Sein Lehnsherr ist Herzog Eberhard der Beleibte von Schnorrershausen, den er durch Geldleihen in seiner Hand hat.

Der Kuckucksberger ist ein Mann in seinen besten Jahren, kräftig, skrupellos und gerissen. Seinen Mut hat er von seinem Urgroßvater, Graf Willibald von Kuckucksberg, geerbt. Als weiterer sicherer Verwandter ist Graf Kuckucksberg der Kreuzfahrer belegt, der etwa eine Generation älter als Graf Kuck ist.

Einer der Nachkommen von Graf Kuck könnte Graf Kunz von Kuckucksberg sein, dem Dig und Dag in der Silbertal-Serie begegnet sind.

[Bearbeiten] Schlacht vor Adelaides Fenster

Kurz nachdem die als fahrende Sänger reisenden Dig und Dag auf Ritter Runkel getroffen sind, begleiten sie den Ritter zu einem Ständchen für dessen Angebetete Adelaide von Möhrenfeld. Bald nach ihrem Eintreffen vor Burg Möhrenfeld taucht dort auch der Kuckucksberger zum ersten Mal auf. Er ist dem jungen Rübensteiner an Rang, Erfahrung, Kampfkraft sowie an Arroganz und Skrupellosigkeit weit überlegen. Es kommt zum Kampf zwischen Ritter und Graf, bei dem der Ritter unterliegt. Dieser Kampf ist nicht nur der Grund, weshalb die Digedags als Knappen in die Dienste Runkels treten, sondern auch der Grund für die Reise ins Morgenland, auf die sich die drei nun begeben werden. Denn Runkel hat nur ein Ziel - einen Schatz zu finden, um seine geliebte Adelaide freien und den Widersacher um ihre Gunst ausstechen zu können.

[Bearbeiten] Der Kuckucksberger als Raubritter

Nachdem die Digedags und Runkel von ihrer langen, gefahrvollen Reise ins Fränkische heimkehren, gerät Runkel kurz vor den endgültigen Ziel, der Burg Rübenstein, in einen Hinterhalt von Raubrittern. Deren Anführer ist niemand Geringeres als sein alter Widersacher, der Kuckucksberger. Dieser entwendet ihm die goldene Rüstung, um mit diesem Schatz um die Hand Adelaides anhalten zu können. Die Digedags befreien Runkel und verhindern mit vereinten Kräften und der Unterstützung von Rübensteiner Kriegsvolk die Hochzeit zwischen Adelaide und dem Kuckucksberger. Runkels Rüstung wird dabei zurückgewonnen.

Der nun wieder heimgekehrte Runkel merkt jedoch in der nächsten Zeit, was der Raubritter für Probleme macht. Er wildert in den Wäldern der Rübensteiner und drangsaliert die Bevölkerung der umliegenden Dörfer. Nicht zuletzt seinetwegen liegt die Wirtschaft der Gegend darnieder und auch die Rübensteiner haben Finanzsorgen, was Runkel in einem Anflug von alter Dummheit dazu bringt, sich selbst als Raubritter zu versuchen (die Digedags sorgen jedoch schnell für einen kompletten Fehlschlag dieser Verirrung). Runkels Versuch, auf ehrliche Weise Geld zu beschaffen, indem er in Freistadt die Rübensteiner Festspiele abhält, scheint zunächst zu gelingen, doch dann werden die Einnahmen vom Kuckucksberger geraubt.

Doch damit hat dieser den Bogen überspannt. Runkel verbündet sich mit der Bevölkerung der umliegenden Dörfer und kleinen Städte, die alle lange unter dem Grafen leiden mussten, und greift dessen Burg an. Im Verlauf der Kämpfe wird der Kuckucksberger von Digedag überwältigt und in einem Folterkäfig gefangengesetzt. Auch der Herzog Eberhard der Beleibte von Schnorrershausen, der der Lehnsherr sowohl Runkels als auch des Kuckucksbergers und nebenbei ein großer Schuldner des Grafen ist, sorgt nicht mehr für dessen Freilassung. So braucht er seine alten Schulden beim Grafen nicht zu bezahlen und ist ein Problem in seinem Herrschaftsbereich los. Der Kuckucksberger wird als Gefangener nach Schnorrershausen gebracht, wo sich seine Spur verliert.

Mit dem Ende des Grafen endet auch die Verbindung von Runkel und den Digedags. Der Feind, der ihren gemeinsamen Abenteuern als Klammer diente, ist nun besiegt und die Digedags ziehen weiter und suchen neue Abenteuer.

[Bearbeiten] Der Kuckucksberger nach dem Mosaik

Ein Wiedersehen mit dem Kuckucksberger gibt es in einigen Comic-Onepagern, die in der Comixene erschienen sind. Sie knüpfen an Lothar Drägers Roman Ritter Runkel und seine Zeit aus dem Jahre 2002 an und zeigen einen gealterten Kuck. Einem jugendlichen Kuckucksberger hingegen begegnet man im ersten Teil des Fancomics Runkel nach Dräger & Hegen: Im Zeichen der Rübe.

[Bearbeiten] Cameos

[Bearbeiten] Der Kuckucksberger tritt in folgenden Mosaikheften auf

98, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151

Fancomic Runkel nach Dräger & Hegen: Im Zeichen der Rübe
Persönliche Werkzeuge