Ignazio di Porte Manejos

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Spiegelhalter Ignazio

Ignazio di Porte Manejos ist eine Figur des Peru-Kapitels im Mosaik von Hannes Hegen.

Ignazio di Porte Manejos gehört als Unterstabssoldat zum III. Regiment der spanischen Besatzung von Peru, das vom neuen Vizekönig Alonso Gomez y Saladas Mayonese di Caputo Lamentos zum "Schutz" der Bergwerksstadt Cerro de Pasco eingesetzt worden ist.

Ignazio, laut eigener Aussage "der Stolz der Armee", beteiligt sich eifrig an der Unterdrückung der freiheitsliebenden Minenarbeiter. Im Rahmen einer größeren Razzia verfolgt er dabei zwei arme Bergleute. Die beiden Digedags können diese Ungerechtigkeit nicht mehr länger mit ansehen und blenden den Soldaten mit dem Spiegel eines Straßenbarbiers. Der Trick gelingt und Ignazio rennt fluchend gegen einen Pfahl. Zu seinem Ärger kann er die Digedags nicht verhaften, denn der Kunde des Barbiers ist ausgerechnet sein Vorgesetzter, der Stabskorporal Ascobar de Rabaucos, und bei dem hatten sich Dig und Dag vorsorglich eingeschmeichelt. Don Ascobar fühlt sich von Ignazios "respektwidrigem Verhalten" so gestört, dass er ihn zum Halten ebenjenes Barbierspiegels verdonnert, mit dem er zuvor genarrt worden ist.

[Bearbeiten] Wortspiel

Ignazio di Porte Manejos ist ein sprechender Name und verknüpft den Vornamen Ignazio mit dem Portemonnaie. Die Partikel di ist übrigens italienisch, wozu die hier ebenfalls italienische Variante von Ignatius passt; zu erwarten wäre ein spanischer Ignacio de.

[Bearbeiten] Ignazio di Porte Manejos wird in folgendem Mosaikheft übertölpelt

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