China

Aus MosaPedia

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
K (Die Digedags)
(China ist Handlungsort folgender Hefte: + erw.)
Zeile 52: Zeile 52:
                 [[1/91]], [[2/91]], [[3/91]], [[4/91]], [[5/91]], [[6/91]], [[7/91]], [[8/91]], [[9/91]], [[10/91]], [[11/91]], [[12/91]]
                 [[1/91]], [[2/91]], [[3/91]], [[4/91]], [[5/91]], [[6/91]], [[7/91]], [[8/91]], [[9/91]], [[10/91]], [[11/91]], [[12/91]]
   
   
-
  Erwähnt in: [[Mosaik 193 - Der große Sprung|193]], [[Mosaik 198 - Das große Donnerwetter|198]], [[294]], [[350]], [[443]], [[557]]
+
  Erwähnt in: [[Mosaik 193 - Der große Sprung|193]], [[Mosaik 198 - Das große Donnerwetter|198]], [[294]], [[350]], [[443]], [[557]], [[568]]
   
   
  [[Mittelteil]]: [[431]], [[437]], [[443]] (jeweils [[Die größten Abenteurer dieser Welt]]), [[489]] ([[Dinge erzählen ...]]),
  [[Mittelteil]]: [[431]], [[437]], [[443]] (jeweils [[Die größten Abenteurer dieser Welt]]), [[489]] ([[Dinge erzählen ...]]),

Version vom 10:39, 24. Mär. 2023

China

China ist ein Staat in Ostasien und wird auch als das „Reich der Mitte“ bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Die Digedags

Die Digedags sollten ursprünglich innerhalb der Runkel-Serie bis nach China und Japan kommen, doch letztlich blieb es bei einem kurzen Soloabenteuer von Digedag. Dieser wurde Höfling von Kublai Khan und trifft auf einer Gesandtschaftsreise zu dem Ilchan-Prinzen Gazan seine beiden Kameraden Dig und Dag wieder. Danach kehrt er nicht wieder zurück ins Reich der Mitte und begleitet mit den beiden Ritter Runkel in dessen Heimat.

In der Amerika-Serie kommen die Digedags ins China-Town von San Francisco.

Die Abrafaxe

Invasionsflotte, Kaiserhof und Rebellenaufstand

Als die Abrafaxe im späten 13. Jahrhundert den Fernen Osten Asiens erreichen, sind die Mongolen die alles dominierende Macht. Sie haben ganz China erobert, ihren Expansionsdrang damit jedoch noch lange nicht befriedigt. Die Abrafaxe werden mit dieser Situation das erste Mal am Fürstenhof in Srivijaya konfrontiert, wo zwei mongolische Gesandte den Fürsten zu überreden versuchen, mit seiner Flotte an der geplanten zweiten Invasion Japans teilzunehmen. Als Berater des Fürsten vereiteln die Abrafaxe dieses Vorhaben. Zur Strafe werden die drei entführt und sollen auf einer Dschunke nach China gebracht werden. Weil eine wütende Walherde das Schiff versenkt und die schiffbrüchigen Abrafaxe an die Küste Kiushius gespült werden, wird zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit dem Chinabesuch.

Auch in Japan verspürt man den Expansionsdrang des von dem Mongolenkhan Kublai beherrschten China. Da ein erster Invasiosversuch im Jahre 1274 fehlschlug, bereitet der Khan sorgfältig eine zweite Invasion vor. Um die Befestigungsanlagen an der japanischen Küste auszuspähen, schickt er einen Spähtrupp mit einer Dschunke samt chinesischer Besatzung los. Da sich der Spähtrupp unter Rum Nöle als unfähig herausstellt, die Chinesen das Unternehmen wo möglich sabotieren und die Japaner die Unterstützung der Abrafaxe genießen wird diese Aktion ein kompletter Fehlschlag. Die Invasion bleibt an der, durch Samurai heldenhaft verteidigten Küstenbefestigung, stecken und wird schließlich durch den Kamikaze-Sturm endgültig zum Scheitern gebracht.

Nachdem Japan zunächst gerettet ist, begleiten die Abrafaxe die vier chinesischen Matrosen Su Pe, Lo Tse, Wei Sung und Se Tang in deren Heimat. Sie erreichen China an der Hafenstadt Ningpo und machen sofort Bekanntschaft mit der mongolischen Unterdrückung Chinas. Sie haben ein Monopol auf den Salzhandel errichtet und zwingen die Chinesen damit entweder überhöhte Preise zu bezahlen oder Salz zu schmuggeln, wobei die Abrafaxe helfen. Auf dem Salzschmugglerschiff lernen sie den Bauernsohn Li aus dem nordchinesischen Städtchen Shao Ping kennen. Um seine große Liebe Lu heiraten zu können, die auch der mongolische Statthalter Matscho begehrt, ging er ins Zentrum der Porzellanherstellung nach Jingdezhen, um sich hier ein wertvolles Hochzeitsgeschenk anzufertigen. Davon bleibt ihm aufgrund Abrax' Missgeschick aber nur noch eine Vase.

Die Chinesische Mauer

Die Abrafaxe begleiten Li bis in die chinesische Hauptstadt Dadu. Dort kann Li Kublai Khan bei einem Disput beeindrucken und wird zusammen mit den Abrafaxen zu einem Bankett im Palast eingeladen. Der Kaiser ist zwar weise und um eine gerechte Herrschaft bemüht, leidet jedoch unter Beratern und Ministern die China und die Chinesen nicht verstehen können oder wollen. Einer davon, der Finanzminister Achmed, hat den Künstler Ping Sel nur deshalb einsperren lassen, weil er den alten chinesischen Namen Dadu für die Hauptstadt verwendet hat und nicht den neuen mongolischen Khanbaliq. Die Abrafaxe befreien Ping Sel aus dem Lager, in dem er eingesperrt ist und fliehen mit ihm in den Norden. Dabei kommt ihnen eine mongolische Errungenschaft zugute: Das gut ausgebaute Staßennetz mit regelmäßigen Poststationen. Sie erreichen schließlich die Chinesische Mauer, die vom ersten chinesischen Kaiser Shihuangdi errichtete Nordgrenze Chinas und das nahegelegene Shao Ping.

Die Besatzungstruppe in diesem Städtchen hat mit ihren Reitübungen die Felder der Bauern zertrampelt. Aufgrund dieser und weiterer Untaten hat sich eine Rebellenorganisation unter ihrem Anführer, dem Schwarzen Wind gebildet, die die mongolische Herrschaft bekämpft. Weil die Bürger die geforderten Steuern nicht mehr zahlen können, greift der Statthalter Matscho zu einem besonders perfiden Mittel. Er lässt alle Frauen gefangennehmen und versteigert sie anschließend, um so die Steuern zu erpressen. Mit dem vom Khan erhaltenen Geld kauft Li alle Frauen frei und wird daraufhin als Retter gefeiert.

Dies, das Verschwinden von Lu und ein Drachenbild an seinem Haus verursachen bei Matscho einen fürchterlichen Tobsuchtsanfall mit anschließender Bewusstlosigkeit. Davon wird er mittels Akupunktur erlöst und ist danach ein völlig anderer. Dies kann man als Allegorie auf die übermächtige chinesische Kultur sehen, der auch die Mongolen schon nach wenigen Generationen erlegen waren.

Seinen Soldaten ist der Dienst in der Fremde schon lange überdrüssig und nun ohne Anführer bedarf es nur noch einer Kleinigkeit, sie aus der Stadt zu treiben. Diese Kleinigkeit ist Brabax, der mit einem Flugdrachen am Himmel über der Stadt erscheint. Damit ist Shao Ping vorrübergehend von der mongolischen Herrschaft befreit, womit sich aber Matschos Stellvertreter Me Dscher nicht abfinden will. Er holt Hilfe und kommt mit einer Hundertschaft Mongolen zurück. Deren Anführer stellt sich der Schwarze Wind entgegen, droht jedoch zu unterliegen, als plötzlich eine Gesandtschaft des Khans erscheint. Der Gesandte Marco Polo ist um Frieden und eine gerechte Lösung bemüht und setzt daher Li als neuen Statthalter ein. Er soll gewährleisten, dass in Zukunft das Zusammenleben zwischen Chinesen und Mongolen in Shao Ping reibungslos funktioniert.

Die Abrafaxe erleben noch die Hochzeit von Li und Lu und machen dann einen Zeitsprung ins mittelalterliche Deutschland.

weitere Chinesen im Mosaik ab 1976

Bei ihrem Aufenthalt in den USA wird der chinesische Restaurantbetreiber Mr. Smith ein Freund der Abrafaxe und Califax macht Bekanntschaft mit Wang Lee einem chinesischen Mafiosi.

China in Die Abrafaxe

Die strammen Mannen der Volksbefreiungsarmee

Eine Abteilung der chinesischen Volksbefreiungsarmee unter dem Kommando des Genossen Fang Si ist nach einem abgefangenen Funkspruch Dr. Thompsons auf dem Weg nach Chombalag in Tibet, um den Wissenschaftler und seine Tochter Max gefangen zu nehmen. Kurz vor der Ankunft der Soldaten können jedoch Abrax und Brabax mit Max fliehen. Die Chinesen brennen das Kloster nieder, und Fang Si lässt per Funk die Anweisung geben, sämtliche Straßen nach Indien aufs Schärfste zu bewachen. Eine daraufhin errichtete Straßensperre muss von den Flüchtenden durchbrochen werden. Die Chinesen eröffnen das Feuer und können einen Reifen des Fluchtwagens, eines Benz L-701, treffen, worauf das Fahrzeug außer Kontrolle gerät und in eine Schlucht stürzt. Zwar können sich die Insassen vermittels eines Zeitsprunges retten, jedoch entgeht dies den chinesischen Soldaten, die in dem Wagen statt der Abrafaxe auch noch Dr. Thompson und den Tibeter Lopsang vermuten, weshalb letztere, sowie Max, seitdem offiziell als tot gelten.

China in den Nebenuniversen

Robin Hoods Vetter Marc O'Polo war in China und hat von dort einige exotische Sachen mitgebracht.

Im Mädchen-Mosaik wird geschildert, dass die mächtigen Handelsfamilien Augsburgs, wie die Fugger und die Welser, u.a. mit Seide aus China handelten.

Das Mosaik in China

In China sind (natürlich in chinesischer Sprache) bislang ein halbes Dutzend Sammelband-Editionen, etwa ein Dutzend Abrafaxe-Alben und eine Reihe von Abrafaxe-Onepagern in zwei verschiedenen Zeitschriften erschienen. Näheres hierzu findet sich im Artikel Auslandsausgaben Abrafaxe - China.

Externe Links

China ist Handlungsort folgender Hefte

Mosaik von Hannes Hegen: 103, 142

Erwähnt in: 134

Mosaik ab 1976: 1/90, 
                1/91, 2/91, 3/91, 4/91, 5/91, 6/91, 7/91, 8/91, 9/91, 10/91, 11/91, 12/91

Erwähnt in: 193, 198, 294, 350, 443, 557, 568

Mittelteil: 431, 437, 443 (jeweils Die größten Abenteurer dieser Welt), 489 (Dinge erzählen ...),
            552, 564 (jeweils Schätze aus dem Orient), 560 (Fragen über Fragen)

Die Abrafaxe: 1

Rosaik: 021 (erwähnt)
Persönliche Werkzeuge