Mosaik 601 - Weltall, Erde, Mensch

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Januar 2026
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 155 + Titelbild + Seite 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Prag-Serie
Heft davor Die Stadt der Geheimnisse
Heft danach noch keins

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Ein neuer Tag bricht an und die Abrafaxe helfen Aaron Levashek in seiner Backstube. Als Abrax und Brabax den Korb mit frischem Brot austragen, sehen sie die Ratte und ihrem Freund davoneilen. Weil noch weitere Ratten folgen, wird der Waisenjunge Leo gefragt, wohin die Ratten wollen. Leo vermutet, dass ihre Königin sie gerufen hat. Jedoch befindet sich ihr Thron nicht unter dem Tor zur Steinernen Brücke, wie Leo vermutet, sondern unter dem Altstädter Rathaus. Dort verkündet die Rattenkönigin, dass ein großes Unglück geschehen sei. Die Katzen der Prager Burg haben ihren Sohn entführt und verlangen jeden Tag einen frischen Fisch. Da sein Wohlergehen davon abhängt, bittet die Königin um Ratschläge.
Als die Abrafaxe das Gasthaus zum Roten Schwan erreichen, wartet bereits die Wirtin auf ihre Lieferung. Die Gesandten sollen heute auf der Burg empfangen werden und wollen nach ihrer Audienz gleich abreisen. Don Ferrando im Zimmer gegenüber ist jedoch verärgert, weil ihn der Kammerdiener Philipp Lang nicht aufgesucht hat. Nun will er ihn mit dem Degen um eine Audienz beim Kaiser bitten. Die Wirtin bekommt einen Schreck, als sie ihm auf der Treppe begegnet. Sie berichtet dann Abrax und Brabax, dass er sie mit dem Degen fast aufgespießt hätte. Brabax lässt sich von ihr bestätigen, dass es wirklich Don Ferrando war. Sie wollen nun die Augen offenhalten. Auf dem Rückweg kommt ihnen Califax entgegen gerannt und übergibt Brabax einen Brief von Johannes Kepler. Er soll ihn aufsuchen und erhofft sich, heute dem kaiserlichen Hofastronomen Tycho Brahe vorgestellt zu werden.
Im Thronsaal der Rattenkönigin herrscht Uneinigkeit, was zu tun sei. Da ergreift die Ratte der Abrafaxe das Wort und unterbreitet ihren Vorschlag zur Rettung des Prinzen. Sie sollten zunächst auf die Forderungen eingehen und das Versteck des gefangenen Prinzen auskundschaften. Die Königin kann sie überzeugen, selbst diese gefährliche Mission zu übernehmen, als sie über ihr Erlebnis berichtet, einen Elefanten von Bagdad nach Aachen zu bringen.
Brabax eilt gespannt zu Kepler und ist enttäuscht, weil er nicht für wissenschaftliche Arbeiten gerufen wurde. Er soll Keplers Kleider im Schrank unterbringen und dafür einen Groschen erhalten. Brabax lehnt das Geld ab und will nur aufräumen, wenn er Tycho Brahe kennenlernt.
Don Ferrando wird der Eintritt in die Prager Burg verwehrt. Der Torwächter kann ihn nicht ohne Termin hereinlassen. Als der Don seinen Degen zieht, wird er von zwei Wachsoldaten verhaftet und ins obere Verlies geführt. Der Kammerdiener wollte ihn eigentlich heute im Gasthaus aufsuchen, aber da er hier nicht weglaufen kann, will er später mit ihm reden. Zunächst muss er den algerischen Gesandten mitteilen, dass ihre Audienz abgesagt wurde, weil der Kaiser unpässlich ist.
Kepler lobt Brabax für die Ordnung im Schrank, denn besser hätte das seine Frau auch nicht erledigen können. Brabax fragt ihn, was er von den Ideen des Nikolaus Kopernikus hält. Kepler hält sehr viel davon, doch Tycho Brahe hat eine andere Meinung. Brabax fragt, ob er etwa noch am Weltbild von Ptolemäus festhält. Das nicht, erklärt Kepler, aber er hat sein eigenes System entwickelt. Doch dazu kann Brabax ihn selbst befragen, denn sie begeben sich bei Einbruch der Dunkelheit in das Haus des Hofastronomen.
Im oberen Verlies der Burg tobt Don Ferrando und verlangt den Kammerdiener zu sprechen. Sein Zellennachbar bittet ihn, sich in Geduld zu üben. Auch das Essen sei hier nicht so übel. Er stellt sich als ehemaliger Goldmacher Auratus von Feuerbach vor, wodurch der Don plötzlich sein Interesse zeigt. Unbemerkt von ihnen laufen die Ratte und ihr Freund mit einer Forelle den Gang entlang und werden von einer gestreiften Katze aufgehalten. Sie verlangt den Fisch zu fressen, doch die Ratte macht ihr klar, dass sie dann die folgenden Tage keinen Fisch als Tribut mehr vorbeibringen werden. Da erscheint eine weitere Katze und lässt die zwei Boten der Rattenkönigin mit ihrem Fisch passieren.
Als Brabax mit Kepler bei Tycho Brahe eintrifft, vermutet dieser, dass er einen Assistenten mitgebracht hat. Doch es gibt genug für alle drei zu tun. Tycho Brahe nimmt die Messung am Mauerquadranten vor, Kepler schaut auf die Uhrzeit und Brabax muss alles notieren. Zuerst wird der Mars vermessen. Jupiter und Saturn sollen erst zwei Stunden später folgen. Tycho Brahe hat ein Nachtmahl in seinem Kaminzimmer vorbereitet.
Im kaiserlichen Schlafgemach wacht Mauzi im Bett des erkrankten Kaiser Rudolf. Der Katzenmajor überbringt ihr die Meldung, dass die Botschafter der Ratten mit dem Tribut eingetroffen sind. Mauzi verlässt das kaiserliche Bett und nimmt das Gastgeschenk erfreut entgegen. Sie verlangt, dass alle Ratten sich auf den Bauch werfen, wenn sie einer Katze begegnen. Dabei sollen sie laut rufen: "Ich unterwerfe mich!" Die Ratte weist darauf hin, dass davon bisher keine Rede war. Doch Mauzi gibt zu, dass sie sich das gerade ausgedacht hat. Sie verlangt, dass sie es gleich mal ausprobieren. Die beiden Botschafter gehen darauf ein, was den Katzen sehr gefällt. Als sie wegtreten sollen, verlangt die Ratte, dass sie noch den Prinzen sehen dürfen. Der Katzenmajor hält das für Befehlsverweigerung, doch Mauzi befiehlt, dass sie zum gutbewachten Käfig geführt werden. Morgen sollen sie wieder mit einer Forelle erscheinen.
Nachdem Brabax die Messungsergebnisse des Jupiters notiert hat, ziehen Wolken auf und Tycho Brahe beendet die Messungen. Johannes Kepler verabschiedet sich mit Brabax vom Hofastronomen und sie begeben sich zur Nachtruhe. Die Rattenkönigin hört von ihren zwei Kundschaftern den Bericht und Mauzi wacht wieder beim Kaiser, der keinen Schlaf findet.

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1 Coverentwürfe
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27 die Uraniborg
41 Die Himmelsscheibe von Nebra
18 Ockhams Rasiermesser
37 das goldene Näschen

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