Mamun

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Mamun wartet auf Onkel Bischar

Mamun ist eine Figur in der Orient-Okzident-Serie des Mosaik ab 1976.

al-Ma'mūn ist der Sohn des Kalifen Harun al-Raschid aus der Familie der Abbasiden. Er lebte von 786 bis 833 und wurde zum zweiten Thronfolger nach seinem Bruder al-Amin erhoben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Auftritt in der Handlung

Mamun wartet ungeduldig auf Bischar vor der Palastbibliothek von Bagdad, weil er ihm etwas vorlesen soll. Bischar hat Brabax mitgebracht, dem er die Bibliothek zeigen möchte. Er stellt ihn Mamun als Gelehrten vor, der ihm gerade von seinen Reisen berichtet hat. Brabax wundert sich, dass Mamun in den Handschriften der Biliothek herummalen darf. Bischar erklärt ihm, dass sie es nicht verbieten können, weil er der Sohn des Kalifen ist.

Als Brabax wieder gehen will, fragt ihn Mamun, wie ihm die Bemalung gefällt, mit der er gerade eine Schriftrolle verziert hat. Ganz hübsch, meint Brabax. Als Mamun ihm die Schriftrolle schenken will, verweist er darauf, dass sie in die Bibliothek gehört. Doch Bischar erklärt ihm, dass er das Geschenk nicht ablehnen darf, weil das eine Beleidigung des Prinzen wäre. Mamun bestätigt die Erklärung und verweist darauf, dass es hier sowieso nicht genug Platz für alle Schriftrollen gibt. Doch wenn er groß sei, lasse er ein Haus der Weisheit bauen, das für alle Schriften Platz haben wird.

[Bearbeiten] Im Mittelteil

In der redaktionellen Rubrik Schätze aus dem Orient wird über die Begeisterung des Kalifen al-Ma'mun für die Wissenschaften berichtet und über das Haus der Weisheit, das er nach dem Vorbild von persischen Bibliotheken und dem Bayt al-Hikma in Damaskus bauen ließ.

[Bearbeiten] Externer Verweis

[Bearbeiten] Mamun tritt in folgendem Mosaikheft auf

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