Hannes Gegenparth

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Ein Wikinger als Anspielung

Hannes Gegenparth ist eine Figur des Wikinger-Kapitels innerhalb der Mittelalter-Serie.

Er gehört zur Besatzung des Schiffes von Erik Rudson, welches die Wikingerflotte anführt, die unterwegs ist, um Länder zu entdecken, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Nach etlichen Tagen der Reise wird die Besatzung langsam mürrisch und so beginnen sich die Männer über die drei Fremden lustig zu machen, die ihnen bereits zweimal gegen einen mächtigen Wal halfen: die Abrafaxe. Diese lassen sich das nicht gefallen und Brabax rutscht die Bezeichnung "Angeber" heraus. Nun ist der Unmut groß und Hannes Gegenparth beginnt, die Mannschaft gegen die Fremden aufzuhetzen. Doch die Abrafaxe werden von Erik Rudson in Schutz genommen. Er will ihnen dennoch beweisen, was für starke Kerle die Wikinger sind. Er versucht, die Schiffsholme zusammen zu ziehen und wird dabei kräftig von seinen Männern angefeuert. Auch Hannes ist davon überzeugt, dass der Sippenälteste diesen Beweis erbringt und fordert ihne auf, nicht nachzulassen. Erik schafft es allerdings nicht und Hannes ist davon überzeugt, dass die Abarafxe daran Schuld sind. Die Reise geht erstmal schweigend weiter.

Hannes ist wie seine Mitstreiter mehr als begeistert, als Erik beginnt, von den Göttern der Wikinger zu berichten, und dass sie alle nach ihren Heldentaten ins Walhall kommen werden. Als Abrax fragt, ob es auch Nicht-Wikingern vergönnt sei, dorthin zu gelangen, meint Hannes, dass dies unmöglich sei, da sie dazu keine Lizenz besäßen.

Wie die anderen wird auch Hannes Gegenparth von der Seetollheit ergriffen, bevor sie endlich Land entdecken. Zwar beginnt der Erstkontakt mit den Ureinwohnern kriegerisch, doch mit Hilfe der Abrafaxe kann Frieden geschlossen werden. Hannes ist es, der auf Anweisung Eriks des Roten die Anwesenheit in diesem Land auf einem Felsblock markiert.

[Bearbeiten] Karikatur

Die Figur des Hannes Gegenparth ist ohne Zweifel eine Karikatur des Digedags-Schöpfers Johannes Hegenbarth. Nicht nur der sprechende Name (Gegenparth - Hegenbarth) ist ein eindeutiges Zeichen, auch die Bemerkungen der Figur ("Ohne die Abrafaxe sind wir besser gefahren", "Dafür haben sie keine Lizenz", "Ich schreib sowieso, was ich will") deuten den Rechtsstreit zwischen Hegenbarth und den Abrafaxe-Machern an.

Einen weiteren (versteckten) Hinweis auf diese Auseinandersetzung gibt die Titelseite des Jubiläumsheftes 240 zum 40-jährigen Bestehen des MOSAIK. Hier kann man Gegenparth erkennen, der - grimmig zu den Abrafaxen blickend - ein Paragraphen-Zeichen zerbricht. Dies stellt sozusagen den symbolischen und bildhaften Abschluss des juristischen Verfahrens dar (der Bundesgerichtshof urteilte im Mai 1995 letztinstanzlich im Urheberrechtsstreit zuungunsten Hegenbarths), was Gegenparth als karikiertem Digedag-Schöpfer verständlicherweise missfällt.


[Bearbeiten] Hannes meckert in folgendem Mosaikheft

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