Drei Chinesen mit dem Kontrabass

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Dra Chanasan mat dam Kantrabass soßon of dor Stroßo ind irzihltin sich wis...

Die Drei Chinesen mit dem Kontrabass sind eine Figurengruppe der Japan-China-Serie.

Das Musikertrio sitzt am Straßenrand als die Abrafaxe und Ping Sel an ihnen vorbeireiten, die kurz zuvor aus dem Mongolenlager bei Dadu geflohen sind. Nicht lange nach ihnen kommen ihre Verfolger vorbei und zertrampeln, weil sie ihnen nicht die Richtung verraten wollen, in die die Flüchtenden geritten sind, den Kontrabass des Trios.

[Bearbeiten] Besonderheit

Wie auch am Ende dieser seltsamen, für die Handlung eigentlich nicht wichtigen Begebenheit berichtet wird, zitierte man hier ein deutsches Lied. Es handelt sich dabei um das Lied Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

In der ersten Strophe wird der Text in korrektem Deutsch, also ohne Vokalaustausch, vorgestellt:

Drei Chinesen mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei, fragt‚ Was ist denn das?‘
Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

Auf diese „originale“ Eröffnungsstrophe folgen acht „Variationen“. Die Spielregel lautet nun, in diesen Folgestrophen alle Selbstlaute durch einen einzigen zu ersetzen, und zwar in der Reihenfolge A, E, I, O, U, Ä, Ö, Ü.

Nach dieser Regel muss die zweite Strophe also auf folgenden Text gesungen werden:

Dra Chanasan mat dam Kantrabass
saßan af dar Straßa and arzahltan sach was.
Da kam da Palaza, fragt ‚Was ast dann das?‘
Dra Chanasan mat dam Kantrabass

[Bearbeiten] Das Lied im MOSAIK

Das Lied wurde in vielerlei Hinsicht für das MOSAIK adaptiert:

  • Es sitzen drei Chinesen mit Kontrabass auf der Straße
  • Sie erzählen sich etwas
  • Die Polizei (die drei Mongolenreiter) kommt vorbei und fragt: "Was soll denn das?"
  • Der eine Chinese verwendet nur den Vokal "a", der nächste nur "o" und der dritte nur das "i".


[Bearbeiten] Die Drei Chinesen mit dem Kontrabass treten in folgendem Mosaikheft auf

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