Bergindianer

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Die Bergindianer sind eine Figurengruppe aus der Amerika-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Bergindianer und das MOSAIK

[Bearbeiten] Erste Begegnung mit dem Stamm von Rote Wolke 1860

Eine Gruppe von Bergindianern unter dem Häuptling Rote Wolke hat seine Zelte unweit der Hütte des Goldsuchers Abe Gunstick aufgeschlagen, am Ufer des Sees, in dessen Mitte sich die Insel mit der Stadt des Schweigens befindet. Der Stamm befindet sich auf dem Wege in südlichere Jagdgründe, da der Winter naht. Auf der Suche nach Goldadern begegnet Mrs. Jefferson den Indianern zufällig und beeindruckt sie mit ihren Wünschelruten-Kenntnissen. Ihre Weggefährten - darunter die Digedags - suchen die Lady und kommen so ebenfalls in das Indianerlager.

Rote Wolke erzählt ihnen Genaueres über das Volk, das die Stadt auf der Insel erbaute, die Digedags ergänzen diese Sage von der gefiederten Schlange mit einer Darstellung ihrer Erlebnisse im Mexiko des Jahre 1519. Kurze Zeit später trennen sich die Gefährten, die Lady und ihre Gefolgsleute beanspruchen die Goldmine in der Stadt des Schweigens für sich, die Digedags wollen das Gold für die Unterstützung der Sklaven-Befreiung gewinnen. Die Digedags fahren zurück nach Louisiana, um Helfer für die Ausbeutung der Mine zu suchen.

[Bearbeiten] Zweite Begegnung 1861

Nach ihrer Rückkehr in die Rocky Mountains begegnen sie der Gruppe unter Rote Wolke wieder. Da die unterirdischen Räume mit den Goldadern von Coffins gesprengt werden, weist Rote Wolke die Digedags auf die Opfergaben des Inselvolkes hin, die noch auf dem Grunde des Sees liegen. Nach der Bergung des Schatzes begleiten er und seine Stammesbrüder die Digedags und ihre Weggefährten bis an die Grenze des Gebietes um San Francisco.

[Bearbeiten] Die Stämme am Biberfluss und am Fuße der Rockies

Eine andere Bergindianer-Gruppe lebt in der Nähe des Forts am Biberfluss, wohin Major Pinkerton strafversetzt wurde. Der Major versucht dort im Auftrag der United Fur Company, den Indianern wertlose Ware im Tausch für Pelze aufzuschwatzen. Der Indianerhäuptling verlangt jedoch statt dessen Feuerwaffen, um seine Jagdgründe gegen Eindringlinge verteidigen zu können.

Ihrer Kleidung und den Behausungen nach zu urteilen, gehören zu dieser Stammesgruppe auch die Bewohner des Dorfes, in das die Digedags und ihre Begleiter gelangen, nachdem die Chattanooga aufgegeben werden musste.

[Bearbeiten] Hintergründe

[Bearbeiten] Geschichte

Als Bergindianer werden mehrere indianische Völker bezeichnet, die in den Rocky Mountains lebten, unter anderem die Shoshone, die Pai-Ute und die Bannock. Sie ernährten sich als Jäger und Sammler mit unterschiedlichen Spezialisierungen (Jagd, Fischfang usw.). Genau genommen ist eine Klassifikation der die Rockies bewohnenden Völker als "Bergindianer" überholt, denn andere ethnologische Ordnungsweisen (nach Sprache, Kultur usw.) bieten bessere und genauere Einblicke.

[Bearbeiten] Darstellung

Wie schon im Falle der Prärieindianer werden die Probleme berührt, die die Besiedelung des Westens für die Ureinwohner zur Folge hatte. Beide Bergindianer-Stämme haben die Weißen bereits kennengelernt und sind entsprechend vorsichtig. Ihre Häuptlinge werden als bedächtige, weitsichtige und friedliebende Politiker geschildert. So kennt Rote Wolke die Gier der Weißen nach Gold und die daraus folgenden Gefahren für sein Volk genau und versucht, entsprechend zu handeln. Ebenso klug wie Rote Wolke verhält sich der Häuptling des Stammes am Biberfluss. Statt Glasperlen verlangt er moderne Waffen, um in den vorauszusehenden Auseinandersetzungen - auch mit der Army - bestehen zu können. Die Kleidung beider Gruppen lässt hingegen erkennen, dass sie zu unterschiedlichen Völkern gehören. Gemeinsam ist ihnen jedoch die gehobene, blumenreiche Redeweise, in der das erste Personalpronomen Singular ("ich") nicht vorzukommen scheint.

Die Stammesmitglieder werden wie üblich nicht genauer charakterisiert - mit Ausnahme des Medizinmannes, der Mrs. Jefferson entgegentritt, und seines älteren Nachfolgers, der später ein Orakel nach der Lage der Digedags befragt.

Einzelheiten des Stammeslebens werden anekdotisch ausgeführt. Der Stamm von Rote Wolke gerbt Felle, fertigt Töpferwaren an und besitzt Kanus für den Fischfang. Die Bewaffnung der Krieger besteht aus Pfeil und Bogen, sowie aus Speeren. Der Stamm wohnt in Tipis, die den Behausungen der Prärieindianer ähneln. Allerdings bestehen diese Zelte nicht aus Bisonhäuten, sondern aus Fellen, wie auf mehreren Zeichnungen zu erkennen ist.

Demgegenüber lebt der Stamm am Biberfluss in Wigwams, in Rundhütten, die über einem inneren Rahmen aus Holzstangen errichtet sind. Dieser Stamm pflegt besonders die Technik des Korbflechtens, wie an den kunstvollen Behältnissen im Inneren des Häuptlings-Wigwams zu erkennen ist.

[Bearbeiten] Auftritte im Mosaik

172, 173, 174, 175, 176, 186, 187, 190, 191, 192, 193
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