Mosaik 602 - Der Kalender des Kaisers
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Zur Navigation springenZur Suche springen| Stammdaten | ||
| Titelbild | Erschienen | Februar 2026 |
| Nachdruck | noch nicht | |
| Umfang | 36 Seiten Comic + 16 Seiten Mittelteil | |
| Panel | 151 + Titelbild + Seite 2 | |
| Serie | Liste aller Abrafaxe-Mosaiks | |
| Hauptserie: Prag-Serie | ||
| Heft davor | Weltall, Erde, Mensch | |
| Heft danach | noch keins | |
Comic[Bearbeiten]
Inhalt[Bearbeiten]
- Erzähler: anonymer Erzähler
- Kaiser Rudolf II. erwacht in seinem Bett auf der Prager Burg und wird vom Diener Cervenka freudig begrüßt. Sogleich tritt der Kammerdiener Philipp Lang ein, um mit dem Herrscher den Tagesplan zu besprechen. Die gute Laune des Kaisers ist hin, denn er befürchtet, mit Aufgaben überschüttet zu werden. Zunächst will er aber wissen, ob der Kammerdiener etwas vom Goldmacher gehört hat, den er dringend erwartet. Nein, bedauert Philipp Lang, aber er will Nachforschungen anstellen lassen. Dann gehen sie die Liste der Gesuche durch, wer alles um eine Audienz bittet. Eine halbe Stunde später ist der Kalender des Kaiser gefüllt und Cervenka kann ihn ankleiden.
- Zur gleichen Zeit begeben sich Abrax und Brabax mit dem Brot auf den täglichen Weg zum Roten Schwan, während sich Califax über Leo wundert, der in der Backstube eifrig hilft. Califax fragt ihn, ob er nicht an seinem ersten Tag pünktlich zur Schule gehen will. Leo entgegnet, dass er seine Zeit nicht in der Schule vertrödeln will und läuft verärgert davon. Der Bäcker Aaron Levashek hatte vergeblich gehofft, dass Califax ihn vom Schulbesuch überzeugen kann. Nun beschließt Califax, zu Mordechai Maisel zu gehen und sich die Schule zeigen zu lassen.
- Inzwischen ist der Kammerdiener am Gasthaus Zum Roten Schwan angekommen, wo die Wirtin ihm mitteilt, dass der spanische Gesandte abgereist sei und vergessen habe, sein Zimmer zu bezahlen. Sie bietet Philipp Lang das Zimmer an, in der Hoffnung, dass er für die Kosten aufkommt. So schaut er sich im Zimmer um und findet einen Brief mit dem Siegel des spanischen Königs. Er nimmt den Brief an sich und besucht anschließend die Gesandtschaft im Zimmer gegenüber. Ihre Audienz sei schon morgen möglich, erklärt er ihnen, wenn sie ihm erneut die Gebühr bezahlen. Ihren Verweis auf die gestrige Zahlung muss er ablehnen, da der Kaiser gestern erkrankt war. Anschließend teilt er der Wirtin, dass der spanische Gesandte sicher bald zurückkommt und das Zimmer dann benötigt. Er bietet ihr an, sich danach für einen Prager Groschen zu erkundigen, was die Wirtin empört ablehnt.
- Die Ratte will mit ihrem Freund Josef den Rattenprinzen retten, der von den Katzen gefangen gehalten wird. Beim Moldaufischer holen sie sich eine frische Forelle. Gleich danach erscheint dort der kaiserliche Leibkoch, um sich die versprochene Forelle abzuholen. Der Fischer berichtet ihm, dass er ein Prachtexemplar hatte. Doch der Fisch sei verschwunden und er kann ihm nur noch kleine Forellen anbieten. Schließlich nimmt sich der Leibkoch einen schönen Lachs mit, der als Zahlung an den Kammerdiener für die Verlängerung des Fischereiprivilegs bestimmt war.
- Im Verlies versucht Don Ferrando seinen Zellennachbarn auszufragen. Da kommen die beiden Ratten mit der Forelle vorbei und Auratus schnappt sich blitzschnell ihren Fisch. Dabei verliert er sein Goldmacher-Büchlein, das sich die Ratte holt. Sie will es nur gegen die Forelle eintauschen. Doch Don Ferrando kann sich das Büchlein holen und erkennt, wie nützlich es sein wird. Nun kommt der Wächter Matyas mit dem Essen und der Don versteckt seinen Fund. Auratus übergibt dem verwunderten Wächter die Forelle und bittet, dass sie der Koch für ihn zubereitet.
- Die beiden Ratten folgen dem Wächter in die Palastküche. Dort wird der Leibkoch gerade vom Kammerdiener aufgefordert, ihm den Lachs zu übergeben. Als der Koch die Forelle erblickt, ist die Freude groß und er will sie für den Kaiser zubereiten. Doch die Ratten sorgen für Chaos, weil sie die Ölkanne ins Herdfeuer kippen. Die Ablenkung hilft ihnen, unbemerkt mit der Forelle zu verschwinden. Der Kammerdiener wird von der Bratpfanne getroffen und kann sich anschließend an nichts mehr erinnern. Matyas soll den Lachs nicht mehr erwähnen, der nun für den Kaiser zubereitet wird. Der Wächter sorgt dafür, dass sich Kammerdiener Philipp Lang an den versiegelten Brief von Don Ferrando erinnert. Der spanische Gesandte sei Gast in Zelle drei, erklärt Matyas. Nun schaut sich Philipp Lang den Brief genauer an und begibt sich anschließend zum Gefangenen.
- Don Ferrando verlangt, dass er freigelassen wird und eine Audienz beim Kaiser bekommt. Doch der Kammerdiener zeigt ihm, was in dem Brief steht. Danach sei er ein höchst gefährlicher Mann, der in der Prager Burg eingesperrt werden soll. Don Ferrando erklärt, dass der Brief eine Fälschung sei. Der Kammerdiener bietet ihm an, sich für hundert Goldstücke freizukaufen. Dann würde er den Brief verbrennen und ihn freilassen. Nun behauptet Don Ferrando, dass er Gold machen kann und jemand habe in Madrid davon erfahren. Man wollte verhindern, dass er seine Dienste dem Kaiser anbietet. Der Kammerdiener will darüber nachdenken und verlässt den Gefangenen.
- Auf dem Altstädter Ring findet ein Markt statt, bei dem auch Gaukler und Schausteller auftreten. Albrecht von Wallenstein konnte Abrax für einen Schaukampf auf dem Markt gewinnen, da sein Fechtlehrer erkrankt sei. Abrax gewinnt den gefahrlosen Kampf, bei dem auch Brabax, Califax und Leo zuschauen. Eine junge Dame aus dem Publikum ist um Wallenstein sehr besorgt. Doch als er sie anschließend zum Essen einlädt, lehnt sie ab und verschwindet rasch. Wallenstein lädt die Abrafaxe und Leo in das Gasthaus Zur schwarzen Katze ein, während sich Kaiser Rudolf den Lachs auf der Prager Burg schmecken lässt.
Figuren[Bearbeiten]
- Abrafaxe: Abrax, Brabax, Califax, Ratte
- Kaiser & Co.: Kaiser Rudolf, Philipp Lang von Langenfels, Diener Červenka, kaiserlicher Leibkoch, Küchengehilfe, Matyas
- Prager: Leo Fligl, Wirtin vom Roten Schwan, Aaron Levashek, Svatopluk, besorgtes Mädchen und weitere
- Weitere: Don Ferrando, algerische Gesandtschaft, Johannes Kepler, Tycho Brahe, Auratus von Feuerbach, Albrecht von Wallenstein
- Erwähnt: Mordechai Maisel, Wirt der Schwarzen Katze, Rabbi Löw, Nikolaus Kopernikus, Wallensteins Fechtlehrer, Sarazenen, Gott, Teufel
- Tiere: Marienkäfer, Mauzi, Rattenkönigin von Prag, Rattenprinz, Ratte Josef und andere, Katzenmajor, Katzensoldat und andere, Pferde, Hunde, Schafe, Lachs, Forelle, Gänse, Hühner, Tauben und andere Vögel
Bemerkungen[Bearbeiten]
- erwähnte Orte: Prag, Heiliges Römisches Reich, Hradschin, Lokal Zur Schwarzen Katze, Gasthaus Zum roten Schwan, Algier, Spanien, Moldau, Altstädter Rathaus, oberes Verlies, Madrid, Altstädter Ring, Palastküche, Teynkirche
- Das Heft trägt den Untertitel: „Abenteuer in der goldenen Stadt“.
- Währungen: Parvi, Silbergroschen bzw. Prager Groschen
- Die Szene des Titelbildes findet sich so nicht im Heft und wäre allenfalls als Wahnvorstellung Don Ferrandos denkbar, der zum Zeitpunkt der Handlung im Heft noch nicht weiß, dass alle drei Abrafaxe in der Stadt sind, zumal er von Philipp Lang von Langenfels nur zwei beschrieben bekommen hat.
- Die Schubkarre auf Seite 5 ist aus der Ingolstädter Baureihe von 1537.
- Auf S. 42 paraphrasiert Philipp Lang von Langenfels Henry Morton Stanley.
- In Prag findet offenbar gerade ein Stadtlauf statt, die Strecke führt über den Altstädter Ring, den der Läufer mit Startnummer 5 gerade erreicht,
- An der Bierbude steht Udo Lindenberg, (S. 46).
- Auf dem Wimmelbild schaut Wido Wexelgelt am Altstädter Ring hervor (S. 47). Auch ein Herr mit Brille schaut Lolli schleckend zu, und Kepler probiert aus dem Fenster schauend das von ihm erfundene Fernrohr aus.
- Der Marienkäfer bangt um Abrax beim Schaukampf (S. 48).
- Die Vorlagen für einige frühe Stummfilm-Klassiker – „Nosferatu“, „Dr. Mabuse“, „Dracula“ (alle von 1922) sowie der in Prag spielende „Golem“ (zuerst 1915) – sind offenbar älter als vermutet. Schon Tycho Brahe hatte diese Bände um 1600 im Bücherbord (Rücktitel).
Redaktioneller Teil[Bearbeiten]
- Zum 70. Jahrestag von MOSAIK - Das Konzert unter Wasser
- Leserpost
- Kochen mit Califax - Smažený sýr
- Fragen über Fragen - Alchemie
- Anno 1600 - Der kaiserliche Hof
- Magische Experimente: Magische Kälte
- Impressum
- Geheime Schätze - MOSAIK Magic
- Lesespaß ohne Papier
- Unser neues Abenteuer - Mosaik - Anna, Bella & Caramella 67 - Die ehrlichen Diebe
- Leserclubkarte 2026 - Februar-Gutschein - Abrafaxe Skat
- Zeit für Abenteuer! Hurra, es ist die Titanic!, Abenteuer im Morgenland, Space Surfer, Abenteuer mit Robin!
- Die Abrafaxe allein zu Haus, Ferien mit den Abrafaxen, Ich fürchte, wir haben Termiten..., Checkpoint Califax, Blackbeards Schatz
- Ein tolles Extra für euer Mosaik-Abo! - Buben, Dame, König, Bach!
Mitarbeiter[Bearbeiten]
- Redaktionsleitung: Maren Ahrens
- Autor/Szenarium: Jens U. Schubert
- Aufrisse: Jens Fischer
- Zeichnungen: Niels Bülow, Maria Heilek, Benjamin Karré, Sally Lin, Andreas Pasda, Thomas Schiewer, Andreas Schulze
- Farbgestaltung: Leander Zerwer
- Layout: Beate Schneider
Weitere Besonderheiten[Bearbeiten]
- Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
| Seite | Info |
|---|---|
| 1 | Coverentwürfe |
| 5 | die Karlsbrücke |
| 11 | Astronomie vs. Astrologie |
| 14 | Lachse in der Moldau |
| 15 | Philipp Lang von Langenfels |
- Im Newsletter 667 wurde das Heft beworben.
