Mosaik 460 - Tumult im Theater

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Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2014
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 152 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Circus Spontifex
Heft danach Stars in der Manege

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Tacitus
Während sich die Abrafaxe und ihre Begleiter mit den römischen Wachsoldaten herumschlagen müssen, flieht in Mogontiacum der kleine Mattiaker Ule vor seinem Vater, Hariobaudes. Ule soll, genau wie Vada, seine weitere Kindheit und spätere Jugend auf Einladung des Kaisers Trajan in Rom verbringen, ist aber davon gar nicht begeistert. Nachdem er auf seiner Flucht einiges Unheil angerichtet hat, springt er in die rettenden Arme seiner Mutter, Uta. Während sich die durch Ules Flucht geschädigten Händler hernach mit Schadensersatzansprüchen an Ules Familie wenden, erschient der Legat von Mogontiacum, Gaius Cornelius Tacticus, und stellt Ule unter seinen Schutz.
Kaum ist dies erledigt, meldet man ihm einen Germanenangriff auf den nahegelegenen Limes. Tacticus eilt mit einer Zenturie im Eilmarsch zum Ort des Geschehens. Dort angekommen, erkennt er sofort den jungen Römer Titus Julius Prudentio, der sich in Begleitung der Abrafaxe befindet und von der römischen Wachmannschaft überwältigt und gefesselt worden ist. Tacticus staucht die Wachmannschaft kräftig zusammen und befreit die Gefangenen aus ihrer misslichen Lage.
Vadas Vater, Wigbald, ist jedoch vom holperigen Beginn der Reise nach Rom wenig erbaut und will das ganze Unternehmen abblasen. Nur mit Mühe und Bestechung (Wigbalds Frau, Veleda, soll ein Geschenk erhalten, das sich im Kastell befände), gelingt es Titus, den Fürsten der Chatten umzustimmen. So durchquert also die kleine Reisegruppe zusammen mit den Mitgliedern des Circus Spontifex den Limes und befindet sich nunmehr im Römischen Reich. Und gleich zu Beginn ist eine Zirkusvorstellung im Theater von Mogontiacum geplant. Hierfür sollen die Abrafaxe ihren Kabuum-Trick aufführen. Spontifex meint damit nichts weniger als den Knall beim letzten Zeitsprung, mit dem die Abrafaxe unlängst wie aus heiterem Himmel erschienen.
In der Stadt angekommen, treffen Vadas Eltern schnell mit Ules Eltern zusammen. Die Mütter der beiden sind alte Freundinnen, die Väter konnten sich indes noch nie leiden und beginnen sofort eine Rauferei. Ule ist jedoch erfreut, dass Vada mit ihm kommt.
Derweil hat der schurkische Sklave Occius, der im Auftrag seines Herrn Aulus Flavius Improbus die Ankunft der germanischen Fürstenkinder in Rom unter allen Umständen verhindern soll, zwei Spießgesellen, Malus und Stupidus, rekrutiert. Nachdem die Zirkusvorstellung trotz Löwendressurnummer und Feuerwerk in die Hosen gegangen ist (die Arena ist dabei leicht beschädigt worden), lauert Occius dem jungen Titus und den beiden Germanenkindern vor den Stadttoren auf. Vadas Geistesgegenwart ist es zu verdanken, dass der Angriff zum Desaster gerät. Die Kinder und Titus können fliehen und purzeln dabei buchstäblich Spontifex und seinen Leuten vor die Füße, die Mogontiacum nach der misslungenen Vorstellung ebenfalls schnell verlassen haben. Fortan reist man also gemeinsam.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Erwähnte Orte: (Römisches) Imperium/Reich, Mogontiacum, Limes, Rom, Germanien, Taverne Zum schwarzen Usipeter, Alpen, Augusta Treverorum (nur auf Vorschau-Rückseite)
  • Erwähnte Währungen: Sesterzen, Denare, Asse
  • Manch Legionär hatte eine Vorliebe für rosa Unterwäsche (S. 8).
  • Der Marienkäfer krabbelt auf S. 10 zu Füßen der Abrafaxe.
  • In Mogontiacum gibt es bereits Bushaltestellen (S. 15).
  • Avicula ramponiert auf Seite 17 eine Hausecke.
  • Auf S. 36 hat Roboter π einen Cameo-Auftritt.
  • Die Ratte hat vor der Zirkusvorstellung ein rosa Röckchen angelegt (S. 37).
  • Im römischen Theater fliegen neben Eiern, Obst und Sandalen auch Federbälle auf die Bühne (S. 40), außerdem gibt es auf der Bühne ein Hinweisschild auf die nächstgelegene Toilette für Männlein und Weiblein (S. 42).
  • Brabax' scheinbar genialen, in der Praxis freilich schiefgegangenen Plan, im Theater von Mogontiacum für ein bisschen „Kabuuum“ zu sorgen, kommentiert Abrax mit einer Abwandlung des Standardspruchs von Benny von der Olsenbande: „Mächtig gewaltig, Brabax!“ (S. 44).
  • Ule zitiert Jean de La Fontaine: "[...] alle Wege führen nach Rom!" (S. 48).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Dem Heft lag ein Werbeflyer für die Ostseefestspiele 2014 des Theaters Vorpommern bei, der auch die Termine für die Aufführungen des Musicals Die Abrafaxe und das Geheimnis der Zeitmaschine enthielt.
  • Vorab wurde auf der Homepage des Verlages das fertige Titelbild vorgestellt (Bild 1), das weniger beschnitten dargestellt wurde.
  • Das Heft wurde im Newsletter 214 beworben.

[Bearbeiten] Externe Links

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