Mosaik 242 - Böse Überraschungen

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Februar 1996
Nachdruck in
Umfang 48 + 4 Seiten
Panel 111 + Titelbild
Katalog 1.01.242
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Sibylla-Serie
Heft davor Das Wüstenrennen
Heft danach Die Grenzfestung

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Die Ankunft im Hafen bleibt nicht unbeobachtet.
Die Ankunft von Abrax, Sibylla und Jadu im Hafen von Achetaton wird von einem Agenten von Skrotonos bemerkt. Die beiden Spitzbuben Siri und Suti werden von diesen mit der Beseitigung der Ankömmlinge beauftragt.
Auf dem Weg in den Palast der Königin Nofretete gehen Abrax, Sibylla und Jadu eine Treppe hinauf. Auf dieser tragen acht Melonenbauern eine Melonenlieferung an die Königin, als Pyramide gestapelt, hinauf. Ein Melonenbauer trägt den leicht auszusprechenden Namen Udulantheranbatoch. Als die Ratte zwischen seinen Beinen durchhuscht, erschreckt er sich und strauchelt etwas. Auf die Mahnung seines Kollegen: „Pass doch auf, Udul“! reagiert er verständlicherweise wegen der Verunglimpfung seines Namens ungehalten. Als Abrax ihn fragt „He, ihr habt so viele Melonen, gibst du uns eine ab, Udul?“ flippt er, wegen der neuen Demütigung, aus. Dabei lässt er die Ladung los, wodurch eine Melonenlawine ausgelöst wird, die ein riesiges Chaos verursacht. Die aufgebrachte Menge macht Abrax dafür verantwortlich; er, Sibylla und Jadu können dem Mob gerade noch entkommen. Nur Siri und Suti bleiben auf ihrer Spur.
Um ihren Mordauftrag zu erfüllen, wollen ihnen die beiden Halunken Sachmet, den Löwen der Königin, auf den Hals hetzen und lösen dafür dessen Kette. Sachmet findet aber ein Zicklein viel interessanter und verfolgt dieses. Siri und Suti halten das Ende seine Kette krampfhaft fest und werden ein Stück mitgeschleift, bevor sie in der Auslage eines Töpfers landen. Trotz dieses Zwischenfalls holen sie Abrax, Sibylla und Jadu ein, die von dem Vorfall nichts bemerkt haben. Mit der dreisten Lüge, Fremdenführer zu sein, können sie Jadu ein Amulett der Königin, das dieser vor Jahren von ihr persönlich erhalten hat, stehlen. Auf ihrer Flucht vor den Bestohlenen kreuzen die beiden Diebe eine Prozession der Königin auf der breiten Königsallee. Abrax wird von den Wachen aufgehalten und von Sibylla und Jadu getrennt. Sibylla und Jadu gelingt es, in die Sänfte der Königin zu steigen, wo Sibylla dank ihrer seherischen Fähigkeiten einen Mordanschlag auf die Königin verhindern kann. Zum Dank wird sie Nofretetes neue Beraterin.
Abrax hat weniger Glück, er kann zwar den Wachen entkommen, wird aber später von einem Rekrutierungskommando überrumpelt, sich zu zwanzig Jahren Armeedienst zu verpflichten. Umgehend bringt man ihn zum Grundwehrdienst in einer Kaserne. Dort macht er sich über die grammatikalisch falsche Aussprache seines Oberfeldwebels lustig. Der wie die meisten Armeeangehörigen mit höherem Rang dem lauten Brüllen zugetane Feldwebel versteht aber keinen Spaß und verhängt mehrere Strafen gegen den aufmüpfigen Rekruten, die aber bei Abrax nichts als weiteren Spott bewirken. Deshalb soll er am nächsten Tag Wüstenposten spielen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • In diesem Heft gibt es wieder einen Potz-Fluch im MOSAIK der Ära nach Lothar Dräger: "Potz Palettenbruch und Pinselspreitz!"
  • Ein Zuschauer bei der Parade durch Achetaton schwenkt ein Winkelement mit DDR-Flagge. (S.33)
  • Auf der Rückseite ziehen die Leviten am Tempel von Abu Simbel vorbei.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Werbung für Lego
  • Der 14. Dezember im Berliner Wachsfigurenkabinett - 40 Jahre MOSAIK und 20 Jahre Abrafaxe
  • Aikido
  • Im Dienste Ihrer Majestät (das ägyptische Militär)
  • Leserpost
  • Die Abrafaxe entstehen für das Berliner Wachsfigurenkabinett
  • Termine und Anzeige
  • Video 40 Jahre MOSAIK
  • MOSAIK-Shop (auf den Extra-Seiten)

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Es gibt die zusätzlichen Seiten 8A, 8B, 40A und 40B, die als Beihefter eingefügt wurden.
  • Von diesem Heft erschien im Oktober 2003 eine ungarische Ausgabe (Bild 1). Es war der letzte Comic vom Budapester Verlag ABRAFAXE, der danach aus finanziellen Gründen schloss. Die folgenden Ausgaben erschienen dann beim Budapester "Übergangsverlag" N-Press.
  • Im Januar 2004 erschien weiterhin eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 2). Dieser Comic wurde im März 2005 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.

[Bearbeiten] Externe Links

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