Mosaik - Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella & Caramella 08 - Das Kleid der Kaiserin

Aus MosaPedia
(Weitergeleitet von 08)
Zur Navigation springenZur Suche springen
Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2011
Tb 08.jpg
Nachdruck in Im wilden Westen
Umfang 52 Seiten (36 Comicseiten)
Panel 179 + Titelbild + Rückseite
Katalog -
Reihe Anna, Bella & Caramella
Annabellas-Amerika-Serie
Heft davor Der Goldschatz aus
der Suppenschüssel
Heft danach Happy End mit Hochzeitstorte

Comic[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Nach ihrer überstürzten Fluch vor Graf Tenebroso kommen die Annabellas mit Gold gefüllten Taschen in San Francisco an. In der First Union Bank tauschen sie das Gold in Dollarscheine. Ihr erster Weg führt die hungrigen Mädels in ein Restaurant. Hier belauschen sie zwei zwielichtige Männer am Nachbartisch. Pete erhält von seinem Boss den Auftrag, das Kleid der Kaiserin von Österreich zu stehlen. Eine Kundin wolle 5000$ dafür zahlen.
Frisch gestärkt führt Caramella die drei in Magnins Warenhaus zum Kleiderkauf. Vom Inneren des "Tempels des unbegrenzten Kommerzes" beeindruckt, stürzt Caramella zuerst in die Schuhabteilung. Anna nutzt die Gunst der Stunde und verschwindet. Währendessen posieren Bella und Caramella in ihren neuen Kleidern. Dann taucht Anna ganz in Jeans gewandet wieder auf. Caramella ist geschockt. Bella erkennt dagegen, wie robust der Stoff ist und findet die Kleidung vom Schneider Levi Strauss praktisch und alltagstauglich. Dann erblickt Caramella das Kleid der Kleider. Sie muss es unbedingt haben. Aber das Hochzeitskleid der Kaiserin von Österreich ist laut der Kaufhausbesitzerin ein unverkäufliches Ausstellungsstück. Morgen Abend soll es vor elitären Kundinnen – allen Damen, die im letzen Jahr mehr als 500$ im Tempel der Wolllust Kauflust verpulvert haben – vorgeführt werden. Caramellas Flehen, all ihr Geld sofort auszugeben, stößt bei den anderen beiden auf taube Ohren. Bella bemerkt nur, sie verpasse nichts, da das Kleid sowieso diese Nacht gestohlen werde.
Die Mädels erzählen Herrn und Frau Magnin, dass sie im Restaurant zwei Männer belauscht haben, die den Diebstahl des Kleides in der heutigen Nacht planen. Ihre Warnung wird mit arrogantem Lächeln quittiert. Hier wacht täglich der beste Wachmann der Stadt. Der Bürgermeister selbst habe ihn empfohlen. Wütend und beleidigt täuschen die Annabellas vor, das Haus zu verlassen. Stattdessen verstecken sie sich in der Toilette. Des Nächtens wollen sie die Diebe überführen.
Schick – Caramella im neuen Fummel
Nach dem Schließen des Warenhauses schleichen die Mädels durch das dunkle Treppenhaus. Im Eingangsbereich finden sie den Wachmann friedlich schlafend auf dem Teppich liegend vor. Anschließend gehen sie einzeln auf Erkundungstour. Unterdessen ist Pete über die Feuerleiter ins Innere des Hauses gelangt. Auf dem Weg nach unten tritt er sich auf den Schnürsenkel und kullert die Treppe zum Eingangsbereich hinunter. Der Wachmann schreckt auf und fragt ihn, warum er so einen Lärm macht - er steckt offenbar mit dem Dieb unter einer Decke. Doch Pete fesselt seinen Kumpan und macht sich auf dem Weg zum Objekt der Begierde.
Unterdessen konnte Caramella der Versuchung, das Kleid anzuprobieren, nicht widerstehen. Kaum ist sie hineingeschlüpft, erscheint Pete. Er wundert sich noch wie viel Mühe man sich gegeben hat, die Kleiderpuppe so lebensecht zu gestallten. Sie ist sogar so echt, dass sie lauthals nach Anna und Bella rufen kann. Der verdutzte Dieb fällt abermals zu Boden. Bevor er sich versieht, sitzt er gefesselt neben seinem Kumpan.
Das Ehepaar Magnin schaut am Morgen darauf verdutzt drein, als es das gefesselte Duo erblickt. Dank der Kombinationsgabe der Caramellen wird schnell klar, dass der Bürgermeister, im Auftrag seiner Frau, den Diebstahl des unverkäuflichen Kleids beauftragt hat. Da die Bürgermeistergattin und ihre Freundinnen die wichtigsten Kundinnen des Hauses sind, verzichten die Eigentümer auf eine Anzeige bei der Polizei. Die Ganoven werden freigelassen.
Caramellas Forderung, das Kleid heute Abend vorführen zu dürfen, wird wegen ihrer unpassenden Figur abgelehnt. Erst als sie der Frau des Hauses etwas ins Ohr flüstert, stimmt diese zu. Als Bella nachfragt, wie sie das gemacht hat, verrät ihr Caramella das Geheimnis – das Kleid ist eine Fälschung Made in Chinatown. Der Auftritt von Caramella wird ein voller Erfolg und bringt das anwesende, hysterische Weibsvolk zur Raserei.
Ein leichtfertig von Bella im San Francisco Chronicle veröffentlichter Artikel über Caramellas Auftritte als Vorführdame im Magnin's bringt Tenebroso wieder auf die Fährte der drei. Er macht sich sofort auf den Weg …

Figuren[Bearbeiten]

Bemerkungen[Bearbeiten]

  • Der Hutschmuck von Bellas und Caramellas neuen Hüten im Kaufhaus scheint ein Eigenleben zu führen. Von Panel zu Panel wechselt er seine Position von mal links, zu rechts, oder auch mal mittig am Hut. Auf je einem Panel auf den Seiten 17 und 34 fehlt die Feder von Bellas Hutschmuck sogar ganz, nur um im nächsten Panel wieder normal an Ort und Stelle zu sein.

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Redaktioneller Teil[Bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Ein Teil der Auflage, der unter anderem in Südwestdeutschland zur Auslieferung kam, weist einen Herstellungsfehler auf. Der Innenteil des Heftes wurde dabei um 180° gedreht in den Umschlag eingeheftet.
  • Vorab veröffentlichte der Verlag im Internet eine Titelbildskizze (Bild 1), die noch in einigen Punkten von der später umgesetzten Fassung abweicht.
  • Im Newsletter 118 wird das Heft einem Coverentwurf angekündigt, der das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vortäuscht (Bild 2). Unter dem identischen Entwurf wird das Heft auf der Homepage des Verlages angeboten.
  • In den gedruckten Werbeanzeigen im Abrafaxe-Mosaik und im Mädchen-Mosaik wird das Heft unter einem Coverentwurf angeboten, der einen roten Mosaik-Schriftzug zeigt (Bild 3).
  • Weiterhin erschien im Internet ein einzelnes Vorschaupanel (Bild 4).
  • Außerdem gab es vorab via facebook die Seite 25 komplett zu sehen (Bild 5).
  • 2011 erschien das Heft als E-Comic (Bild 6). Auf der Titelseite ist das Glitzern des Mosaik-Schriftzuges vorgetäuscht und es fehlt die Heftnummer.

Externe Links[Bearbeiten]